Unternehmens-Websites
Gold für BASF
BASF, Henkel und die Deutsche Post haben im Internet das beste Informationsangebot für Journalisten. Das ergab eine Studie der Beratung Net Federation, die die Websites der 110 größten börsennotierten Unternehmen Deutschlands untersucht hat. Analysiert wurden die Onlineauftritte zwischen Dezember 2010 und März 2011.
Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF erreicht mit 739 von 1.000 möglichen Punkten Platz eins. Relevante Themen und Schwerpunkte seien mediengerecht, multimedial und mit viel Social Media aufbereitet, heißt es in der Begründung. Der Konsumgüterhersteller Henkel bekommt für ein umfangreiches und zielgruppengerechtes Angebot 715 Zähler. Auch Social Media setzten die Düsseldorfer laut Net Federation umfassend ein. 714 Punkte gibt es für Vorjahressieger Deutsche Post, der seine Inhalte breit und multimedial präsentiere.
Den letzten Platz belegt mit 208 Punkten wie im vergangenen Jahr der Brillenkonzern Fielmann. Die Website bestehe lediglich aus Downloads und Links. Vorletzter ist der Mobilfunkanbieter Drillisch, für den es mit knappen Inhalten und wenig Service zu nur 266 Punkten reicht. Drittletzter mit ebenfalls 266 Punkten ist der Halbleiterproduzent Dialog Semiconductor, der Social Media nicht nutze und keinen eigenen Pressebereich auf seiner Website habe. Abgestürzt im Vergleich zu 2010 sind der Energiekonzern RWE von Platz vier auf Platz 22 sowie Handelsriese Metro, der von Platz acht auf 58 abrutschte.



