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Béla Anda

Béla Anda verwirklicht „Lebenstraum“

Béla Anda macht künftig in Litigation PR. Am 1. Juni startet er mit zwei Partnern der Hamburger Kanzlei Wirtschaftsrat die Firma ABC. Alleinstellungsmerkmal laut den Gründern: rechtliche und kommunikative Beratung unter einem Dach.

Seit seinem Abschied von der Springer-Marke Bild Ende November 2015 war er von der Bildfläche verschwunden, jetzt erfüllt sich Béla Anda einen beruflichen „Lebenstraum“. Am 1. Juni startet der 53-Jährige gemeinsam mit zwei Partnern der Hamburger Kanzlei Wirtschaftsrat Recht Bremer & Heller, eine auf Litigation PR spezialisierte Beratung. Die Firma heißt ABC (= Anda Bremer Communication), sitzt in Berlin und Hamburg und ist angedockt an die Wirtschaftskanzlei, die unter anderem Mandanten aus den Branchen Medien, Medizintechnik und Kommunikationstechnologien vertritt.

Das Alleinstellungsmerkmal von ABC sieht Anda im Geschäftsmodell, rechtliche und kommunikative Beratung unter einem Dach anbieten zu können. Vereinbart sei, dass er darüber hinaus eigene Kunden betreuen kann. Mandate gebe es bereits, Namen nennt Anda aus Vertraulichkeitsgründen nicht.

Dritter Gesellschafter von ABC – neben Anda und dem Namensmitgeber, dem Hamburger Rechtsanwalt Henrik Bremer – ist Sebastian Melz. Der Arbeitsrechtsexperte und Anda kennen sich seit Langem und hatten die Idee einer Partnerschaft schon vor Jahren erörtert. 2012 folgte Anda aber erst einmal dem Ruf des damaligen Bild-Chefredakteurs Kai Diekmann und ging als stellvertretender Chefredakteur zu der Springer-Marke zurück mit dem Auftrag, die gedruckten und digitalen Politik- und Wirtschaftsredaktionen zu verzahnen.

Bei Bild war Anda schon von 1992 bis 1999 als Redakteur, Chefreporter und Ressortleiter tätig. Anschließend wurde er VizeRegierungssprecher der damaligen rot-grünen Koalition. Nach der Wiederwahl von Gerhard Schröder als Bundeskanzler stieg er 2002 zum Chef des Bundespresseamts, Regierungssprecher und Staatssekretär auf. In dieser Funktion begleitete er unter anderem die Umsetzung der Arbeitsmarkt- und Sozialstaatsreform „Agenda 2010“ und die Auseinandersetzung um die Nichtteilnahme Deutschlands am Irak-Krieg. 2006 wechselte Anda zum ersten Mal in die Privatwirtschaft: Von 2006 bis 2012 wirkte er als Kommunikationschef des Finanzdienstleisters AWD (später Swiss Life Select) in Hannover.

Den Mai verbringt Anda übrigens in Los Angeles, um vier Wochen lang in die Hightech-Branche einzutauchen. „Die ist bei vielen nicht so auf dem Radar wie das Silicon Valley, aber teilweise noch spannender“, ist er überzeugt. Nebenbei will er an der US-Westküste einen weiteren „Lebenstraum“ verwirklichen – und Surfen lernen.

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