Detailinformationen

Autor

Peter Kirsch

Freier Autor

verfasst am

09.03.2020

im Heft

03/2020

Schlagworte

Bundesregierung, Große Koalition, PR, Öffentlichkeitsarbeit, Werbung, Marketing, FDP-Bundestagsfraktion

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Ausgabe 03/2020

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Bundesregierung

Ausgaben für PR steigen


Die Große Koalition erhöht ihr Budget für Öffentlichkeitsarbeit in diesem Jahr deutlich. Das geht aus einer Aufstellung der FDP-Bundestagsfraktion hervor. Eine Erklärung für die enormen Ausgabensteigerungen lieferten auf Anfrage des prmagazins nur wenige Ministerien.


Die Bundesregierung hat ein Imageproblem. Schon seit ihrer Neuauflage 2018 beäugen Medien und Bürger die Koalition kritisch. Eine aktuelle Insa-Umfrage zeigt: Nur noch 25,2 Prozent der Deutschen sind mit der Arbeit der GroKo zufrieden. Dabei beteuern Spitzenpolitiker und Bundeskanzlerin unermüdlich, dass die Regierung sehr viel besser sei als ihr Ruf.

Damit diese Aussagen beim Wähler ankommen, greifen die Ministerien 2020 tiefer in die Tasche als früher. Das belegt eine Aufstellung der FDP-Fraktion im Bundestag, die von dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Christian Dürr angestoßen wurde. Demnach hat die Koalition ihre PR-Ausgaben seit 2014 erheblich gesteigert. Gaben Union und SPD damals noch 26,3 Millionen für Öffentlichkeitsarbeit aus, sind es in diesem Jahr 42,8 Millionen Euro – ein Plus von 63 Prozent.

Den mit weitem Abstand größten PR-Etat hält das Bundesarbeitsministerium mit 11,2 Millionen Euro – eine Steigerung von 19 Prozent im Vergleich zu 2014, als die Behörde 9,4 Millionen Euro in Öffentlichkeitsarbeit investierte. Auf Rang zwei im Ausgaben-Ranking folgt das Bundesfinanzministerium mit einem PR-Etat für 2020 von 5,85 Millionen Euro (plus 180,2 Prozent). Auf Rang drei rangiert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit 5,3 Millionen Euro (plus 94,2 Prozent), gefolgt vom Bundesgesundheitsministerium mit 5,2 Millionen Euro (plus 15,3 Prozent). [...]


Dieser Text ist ein Auszug. Lesen Sie in der März-Ausgabe des prmagazins, wie einige Ministerien die teils massiven Ausgabensteigerungen für ihre Öffentlichkeitsarbeit erklären.


Die prmagazin-Ausgabe 03/2020 – darin unter anderem:

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