Detailinformationen

Autor

Christina Ullrich

Verantwortliche Redakteurin

verfasst am

06.08.2020

Schlagworte

Constantin Birnstiel, Merck, Thomas Möller, Kommunikation

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Ausgabe 08/2020

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Merck

Constantin Birnstiel tritt ab

Constantin Birnstiel


Constantin Birnstiel verlässt Merck auf eigenen Wunsch, wie das prmagazin aus Unternehmenskreisen erfuhr. Wohin es ihn zieht, ist noch nicht bekannt. Die Nachfolge des 49-Jährigen tritt am heutigen Donnerstag Thomas Möller an, bislang Leiter Corporate Communications.


Birnstiel verantwortete seit 2017 die Group Communications der Darmstädter (siehe auch prmagazin-Titelstory 01/2019). Als Meilensteine seiner Tätigkeit bei dem Wissenschafts- und Technologieunternehmen bezeichnete er in früheren Gesprächen mit dem prmagazin unter anderem den Anfang 2020 gestarteten Newsroom sowie die Digitalisierung der Unternehmenskommunikation.

In seine Amtszeit fielen ferner das 350. Jubiläum des Konzerns im Jahr 2018, die Veräußerung des Consumer-Health-Geschäfts an Procter & Gamble im Dezember desselben Jahres sowie die Akquisition des US-Unternehmens Versum Materials im Oktober 2019, mit der Merck zu einem führenden Anbieter im Bereich Elektronikmaterialien für die Halbleiter- und Display-Industrien aufsteigen will.

Vor seinem Wechsel zu den Hessen begleitete Birnstiel ab September 2015 das Projekt zur Aufspaltung des E.ON-Konzerns und übernahm bei dem neu geschaffenen Unternehmen Uniper in Düsseldorf im Januar 2016 die Kommunikation und Investor Relations. Von Juni 2011 bis Oktober 2014 war der langjährige Siemens-Kommunikator PR- und IR-Chef von Osram. Der Münchner Technologieriese hatte seine Leuchtmitteltochter 2013 ebenfalls als Spin-off an die Börse gebracht.


Thomas Möller heißt der Neue an der Kommunikationsspitze von Merck.


Birnstiels Nachfolger bei Merck, Thomas Möller, kam im Januar 2017 als Head of External Communications zu dem Familienunternehmen. Im Januar 2020 wurde er zum Head of Corporate Communications ernannt. Davor war er seinem LinkedIn-Profil zufolge siebeneinhalb Jahre lang für BASF tätig, zuletzt als Head of Competence Centers, Communications & Government Relations.

Bei dem Dax-Konzern hatte Möller seine Karriere auch begonnen: 2004 startete er bei den Ludwigshafenern als Pressesprecher. Zwischen 2006 und 2007 kümmerte er sich als Manager Integration Communications beim US-Unternehmen Engelhard um die Eingliederung des 5,6-Milliarden-Dollar-Kaufs in die BASF-Strukturen. Die folgenden zwei Jahre verantwortete er die Public Relations der CSR-Initiative Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland.

2009 stand erneut eine Integration in den BASF-Konzern auf dem Plan: Als Head of Integration Communication & Change Management bei Ciba in Basel war Möller für die globale Kommunikation und das Change Management nach dem 3,8 Milliarden Dollar schweren Zukauf des Schweizer Spezialchemieunternehmens zuständig.

In seiner neuen Funktion als Kommunikationschef von Merck berichtet der 44-Jährige wie sein Vorgänger direkt an den Vorsitzenden der Geschäftsleitung Stefan Oschmann.

Die prmagazin-Ausgabe 08/2020 – darin unter anderem:

Die Rationale:
Susanne Glasmacher vom Robert Koch-Institut war die inoffizielle Corona-Pressestelle der Bundesregierung.

From Voodoo to Value: Communications und Affairs werden mit Strategie und Planung verschmelzen, meint Joachim Koschnicke von Hering Schuppener.

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