Detailinformationen

Autor

Redaktion

verfasst am

06.07.2020

im Heft

07/2020

prmagazin 06/2020

Das aktuelle Heft

 

Editorial

Corona-Krise: Let's get physical!
Digitale Kommunikationsformate sind in der Krise ein Segen – aber sie werden immer second best bleiben.

 

TITEL

CureVac: Die Hoffnungsträger
Bis Anfang des Jahres kannten nur Spezialisten CureVac. Das änderte sich schlagartig, als das Tübinger Biotech- Unternehmen ankündigte, einen Impfstoff gegen das Coronavirus zu entwickeln. Ein Pressebericht über „America first“-Avancen von US-Präsident Donald Trump tat das Übrige. CureVac-Kommunikationschef Thorsten Schüller fand sich in einem medialen Sturm wieder. Die Geschichte hinter drei verrückten Tagen im März.

 

Die Analyse

Corona-Tracing-App: Vertrauen appverlangt
Das Misstrauen gegen die geplante Corona-Tracing-App ist in Deutschland groß. Das liegt vor allem an der mangelhaften Kommunikation der Bundesregierung. pressrelations hat für das prmagazin die Gründe für die verbreitete Ablehnung und die Treiber des Widerstands genauer analysiert.

 

Schlaglichter

Rechtskommunikationsgipfel 2020: Das Programm
Am 17. November steigt in Düsseldorf der vierte Rechtskommunikationsgipfel von Consilium und prmagazin. Für Abonnenten und solche, die es werden wollen, gelten ermäßigte Teilnahmegebühren.

Corona-Lockdown: "Das Büro ist nicht mehr so, wie wir es verlassen haben"
Nach dem Corona-Lockdown holen immer mehr Unternehmen ihre Mitarbeiter aus dem Homeoffice ins Büro zurück. Katharina Schäfer von Weber Shandwick leitet die Spezialeinheit United Minds, die einen Fokus auf den Weg zurück an den Arbeitsplatz legt. Sie empfiehlt eine wohlüberlegte Rückkehrstrategie.

GWPR-Kolumne: Unschlagbares Doppel
In der Krise geht ohne Empathie nichts. Diverse Kommunikationsteams sind jetzt noch wichtiger als in normalen Zeiten, meint Kristina Faßler, Gründungsmitglied von Global Women in PR Deutschland.

Porsche: Digitale Weltpremieren
Allen Klimakritikern zum Trotz: Das Auto, zumal schicke Sportwagen und SUV, gehört nach wie vor zu den emotionalsten Produkten überhaupt. Aber was tun, wenn eine Weltpremiere in die Corona-Krise fällt? Wie Premiumautobauer Emotionalität ins Internet transferieren, zeigte jüngst Porsche. Die Zuffenhausener feierten zwei Premieren in ihrem digitalen „9:11 Magazin“.

Mein Buchtipp: Mit mehr Muße zum Glück
In dieser Rubrik stellen Medien- und PR-Profis ihre Lieblingsbücher vor. Die designierte Beiersdorf- und Noch- BASF-Kommunikationschefin Anke Schmidt empfiehlt „Alle Zeit der Welt“ von Thomas Girst.

Worte des Monats: Von Antje Neubauer und Franco Zotta

Online-Hauptversammlungen I: Mehr Fernsehübertragung als Großveranstaltung
Wegen Corona dürfen Aktiengesellschaften ihre Hauptversammlung in diesem Jahr erstmals als reines Online-Event abhalten. Zehn der 30 Dax-Konzerne hatten bei Redaktionsschluss ihre virtuelle Premiere hinter sich. Welche Erfahrungen haben sie gemacht? Das prmagazin hat sich umgehört.

Adlerauge: Der Druck der Straße
Auch wenn es manchem nicht gefällt: Klimaschutz bleibt eins der wichtigsten Themen für die kommenden Jahre, dennoch wird die Umsetzung „post Corona“ schwieriger als vorher.

Online-Hauptversammlungen II: Virtueller Protest
Nicht nur die Hauptversammlungen der großen Aktiengesellschaften wanderten in diesem Jahr ins Netz, sondern auch der Protest. Wie verändert das die Protestkultur? Eine Spurensuche.

Netzgedanken: Corona-Pandemie als Entwicklungshelfer
Die Krise macht’s möglich: Livestreaming und Online-Formate sind das neue Normal, kommentiert Gunnar Sohn.

Jenseits der C-Suite: Das Grundrauschen fehlt
In dieser Kolumne schreibt Kirstin MacLeod über Kommunikation aus Sicht eines Young Professionals. Lektion 15: Gegen Verschwörungstheorien hilft Bundesliga.

5 Sätze, die ich nicht mehr hören kann: Von Anna-Lena Müller

Medienbranche: Namen & Nachrichten

 

Hintergrund

Freshfields: Kein Ruhmesblatt
In der Diskussion um fragwürdige Cum-Ex-Steuer-Deals stehen renommierte Anwaltskanzleien wie Freshfields am Medienpranger. Das Beispiel zeigt grundsätzliche Schwächen der Branche in der Krisenkommunikation. Doch viele Kanzleien holen auf.

Agenturchefs zur Corona-Krise: Halt and catch fire
Die Corona-Pandemie traf die Agenturen hart und plötzlich. Langfristig verabredete Kundentermine, Pitches, Konferenzen – über Nacht war all das plötzlich obsolet. Das prmagazin möchte die Branche durch diese schwere Zeit begleiten. Nach der ersten Umfrage im Mai-Heft haben wir diesen Monat bei anderen Dienstleistern nachgehört: Wie erleben die Agenturchefs diese Extremsituation? Wie sieht ihr Alltag aus? Wie reagieren die Kunden? Wie „kümmert“ man sich in solchen Zeiten bestmöglich um seine Mitarbeiter? In dieser Ausgabe berichten Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach (Burson Cohn & Wolfe), Mirko Kaminski (achtung!), Alexander Brincker (ressourcenmangel), Sabine Richter (Faktor 3), Hanning Kempe (FleishmanHillard Germany), Roland Heintze (Faktenkontor) und Ilan Schäfer (Weber Shandwick).

Standpunkt: Das neue Normal
Der Veränderungsdruck durch die Corona-Krise birgt eine großartige Chance: neu zu verhandeln und zu gestalten, wie wir arbeiten und Arbeit denken. Das betrifft die interne Kommunikation, Arbeits(zeit)modelle und die Zusammenarbeit von Kommunikation und Marketing – mindestens. Nick Marten, nach vielen Jahren beim Online-Händler Otto jetzt PR-Chef von Gehalt.de, über Kommunikation nach der Pandemie.

 

Experten

PR-Praxis: Antworten & Analysen
Tipps, Ideen, Beratung und Lösungswege von unserem Experten-Team. Die Fragen stellt diesmal der Nachwuchs der Agentur Archetype.

 

Theorie & Praxis

Chatbots: Automatisierte Kommunikation
Stefan Stieglitz, Florian Brachten und Sünje Clausen von der Universität Duisburg-Essen über Chancen und Risiken für Unternehmen.

 

Chat

Im Chat: Jann Ohlendorf (Unabhängige Patientenberatung Deutschland) und Thomas Mickeleit (Microsoft)

 

Kolumne

Digitale Welten: Auf dem Prüfstand
In der Corona-Krise dreht sich das Geschäftsmodell Influencer Marketing. Unternehmen sollten jetzt ihre Strategie neu fokussieren, rät Christian Lawrence: weg von bezahlten und oft unglaubwürdigen Influencern – hin zu authentischen Persönlichkeiten, nachhaltigen Themen und gesellschaftlichem Wertbeitrag.