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Autor

Redaktion

verfasst am

07.08.2020

im Heft

08/2020

prmagazin 08/2020

Das aktuelle Heft

 

Editorial

Agenturen: DIO, der Knecht
Die Corona-Krise könnte eine allseits akzeptierte Definition der Zusammenarbeit obsolet machen: die Dienstleistung.

 

TITEL

Robert Koch-Institut: Die Rationale
Das RKI steht in der Corona-Krise im Mittelpunkt wie nie zuvor. Dabei ist die Kommunikation mit der breiten Öffentlichkeit gar nicht sein Auftrag. Warum Kommunikationschefin Susanne Glasmacher und ihr Team trotzdem zur inoffiziellen Corona-Pressestelle der Bundesregierung wurden, wie sie das „Jahrhundertereignis“ bisher überstanden hat und warum sie sich von manchen Medien unfair behandelt fühlt.

 

Die Analyse

Pride Month: Bloß Pinkwashing?
Unternehmen nutzen den Pride Month seit einigen Jahren als Anlass für LGBT+-Kampagnen. pressrelations hat für das prmagazin analysiert, wie die kunterbunten Offensiven in den sozialen Netzwerken ankommen. Ergebnis: Nicht jedes Unternehmen trifft den richtigen Ton. Gemischte Reaktionen erntete in diesem Jahr etwa die Deutsche Bahn, Anerkennung die Modemarke Calvin Klein.

 

Schlaglichter

Rechtskommunikationsgipfel 2020: Das Programm
Am 17. November steigt in Düsseldorf der vierte Rechtskommunikationsgipfel von Consilium und prmagazin. Für Abonnenten und solche, die es werden wollen, gelten ermäßigte Teilnahmegebühren.

Social-Media-Analyse Dax Juni/Juli: Lob für die Post, Schelte für Daimler
Wie bewerten Social-Media-Nutzer das Verhalten der Dax 30 in Bezug auf die Corona-Krise? Das erhebt Vico Research & Consulting monatlich exklusiv für das prmagazin. Zwischen Mitte Juni und Mitte Juli gab’s Prügel für die Autobauer.

Interne Kommunikation: "Es geht um ganz viel Wertschätzung"
Die Corona-Krise hat vor allem der internen Kommunikation einen kräftigen Schub gegeben, hört man allerorten. In den Dax-Konzernen hatte die Disziplin schon vorher einen hohen Stellenwert. Umso interessanter ist die Frage: Ist ihre Bedeutung selbst in der ersten Börsenliga nochmals gestiegen? Eine prmagazin-Umfrage.

Adlerauge: Augustus Werk und Philipps Beitrag
Ein Lobbyregister macht nur Sinn, wenn es auch die Regierungsmitglieder und Parlamentarier zu mehr Transparenz und Offenheit verpflichtet. Der Bericht aus Berlin von Volker Heck.

Lobbyregister: Ja zum verpflichtenden Register für alle
Durch die Causa Amthor rückt ein Pflichtregister für Lobbyisten näher, das die de’ge’pol seit Langem fordert. Deren Vorsitzender Dominik Meier wehrt sich gegen die Vermischung von Politikberatung mit „Mandatslobbyismus“. Nicht die professionelle Interessenvertretung sei das Problem, sondern die Aktivitäten von MdBs. Ein Gastkommentar.

5 Sätze, die ich nicht mehr hören kann: Von Babette Kemper, achtung! Mary

Pro-bono-PR: Umsonst kommt schlecht an
Wer in der Krise professionelle PRDienstleistungen pro bono anbieten möchte, sollte einiges beachten. Denn Selbstlosigkeit ist kein Selbstläufer. Die Agenturprofis Manuela Nikui (Text und Rat), Veith Mathauer (Sympra), Michaela Krause (Laika) und Christian Garrels (xComms) berichten von ihren Erfahrungen während der Covid-19-Pandemie.

Die GWPR-Kolumne: Keine Scheu vor Technologie!
Daten und Technologie sind nur was für Geeks? Keineswegs, meint Susanne Arnold, Mitglied im erweiterten Vorstand der Global Women in PR Deutschland und Vertreterin der Initiative Next Generation Leaders. Als Kommunikator muss man nicht gleich Data Scientist sein. Es lohnen schon kleine Schritte auf Basis bestehender Tools.

Mein Buchtipp: "Heißer Scheiß"
In dieser Rubrik stellen Medien- und PR-Profis ihre Lieblingsbücher (oder -filme) vor. Telekom-Kommunikationschef Philipp Schindera empfiehlt „OKR“ von John Doerr.

Worte des Monats: Von Christian Maertin (Bayer), Matthias Wesselmann (fischerAppelt), Robert Vollrath (Hering Schuppener) und Alexandra Groß (Fink & Fuchs).

Buchverlosung: Die Abrechnung des Beraters
Das prmagazin verlost drei Exemplare von „Der Raum, in dem alles geschah“ aus der Feder von John Bolton, dem früheren Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump.

Netzgedanken: Netzökonomie ohne Netzbewegung
Gunnar Sohn kritisiert das Desinteresse der Internetszene an der Novelle des Wettbewerbsrechts.

 

Hintergrund

Standpunkt: From Voodoo to Value
In Unternehmen werden Communications und Public Affairs mit Strategie und Planung verschmelzen, ist Joachim Koschnicke überzeugt, Partner bei Hering Schuppener in Berlin und davor Leiter Strategische Planung der CDU Deutschlands und verantwortlich für Public Policy & Industry Strategy bei Opel. Die Corona-Krise bedeutet eine Chance, diesen Wandel zu beschleunigen.

#AgenturderZukunft (8): Protagonisten des Wandels
Die Digitalisierung verändert alles. Auch dem Agenturmodell hat sie in den vergangenen zwei Jahrzehnten eine neue Bestimmung gegeben: Unternehmen durch die Veränderung zu lenken. Um das zu erreichen, muss die Digitalisierung von der Technologie kommen und zum Menschen hinführen, meint Birgit Heinold, Managing Director von Archetype Deutschland.

Wissenschaftskommunikation: "Menschen brauchen Einordnung"
Die Meeresbiologin Antje Boetius setzt sich seit Jahren für eine Professionalisierung der Wissenschaftskommunikation ein. In Zeiten der Corona-Krise ist das wichtiger denn je, meint die Leiterin des Alfred-Wegener-Instituts und Vorsitzende des Lenkungsausschusses der Initiative Wissenschaft im Dialog.

 

Experten

PR-Praxis: Antworten & Analysen
Tipps, Ideen, Beratung und Lösungswege von unserem Experten-Team. Die Fragen stellt diesmal der Nachwuchs der Agentur segmenta communications.

 

Theorie & Praxis

Agile Organisationen: Agilität und Flexibilität in der Kommunikation
Lisa Dühring, Leiterin des Forschungsprojekts „Unternehmenskommunikation in agilen Organisationen“ am Lehrstuhl für Strategische Kommunikation von Prof. Dr. Ansgar Zerfaß an der Universität Leipzig, über Herausforderungen für Führung und Personalmanagement.

 

Chat

Im Chat: Jan Runau (adidas) und Cornelia Kunze (I-sekai)

 

Kolumne

Blohms Blauer Brief: Völlig unterschätzt
Behörden und andere Institutionen müssen Recherchen wie die der Financial Times zu Wirecard viel ernster nehmen, meint unser Kolumnist Bernhard Blohm. Denn kein seriöses Medium saugt sich solche Vorwürfe aus den Fingern.