Detailinformationen

Autor

Daniel Lehmann

Redakteur

verfasst am

19.04.2016

PR-Rat

Es geht voran

Günter Bentele will 2017 den europäischen PR-Ethik-Rat präsentieren.

Insgesamt 15 Länder haben bereits Interesse an der Schaffung eines europäischen PR-Ethik-Rats bekundet. Günter Bentele will das Gremium im kommenden Jahr vorstellen.

Günter Benteles Pläne, einen europäischen PR-Ethik-Rat zu gründen, nehmen langsam Gestalt an. In den Münchner Büroräumen der Publicis-Tochter MSL traf sich der Präsident des Deutschen Rats für Public Relations am 8. April mit Verantwortlichen aus anderen Ländern, um vorab ein europäisches PR-Netzwerk zu gründen. Unter dem Arbeitstitel „European Public Relations Ethics Network“ (EPREN) sind PR-Organisationen aus fünf europäischen Ländern zusammengefasst, darunter neben Deutschland und Österreich die Niederlande, Tschechien sowie Kroatien. Weitere zehn Staaten haben laut Bentele ihr Interesse bekundet. „Wir sind nun ein ganzes Stück weitergekommen“, sagte Bentele dem prmagazin. „Ich bin optimistisch, dass wir bereits im kommenden Jahr den gemeinsamen europäischen PR-Ethik-Rat präsentieren können.“

Indes existiert nicht in jedem Land ein Rat wie der DRPR oder der österreichische PR-Ethik-Rat. In Polen und Finnland gibt es solche Räte. In Slowenien, Kroatien und Spanien kümmern sich die PR-Verbände um das Thema Ethik. Überrascht war Bentele vor allem von den Briten, die sich auf seine Anfrage gar nicht erst zurückgemeldet hatten – vielleicht warten die Verantwortlichen dort die Abstimmung über den „Brexit“ am 23. Juni ab.

Mehr dazu lesen Sie in unserer kommenden Ausgabe, die am 2. Mai erscheint.

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