Detailinformationen

Autor

Daniel Neuen

Redakteur

verfasst am

19.01.2015

im Heft

01/2015

Schlagworte

Meldungen

Fracking

„Gasland“ steht auf dem Index

Die Fracking-Dokumentation „Gasland“ wird von den öffentlich-rechtlichen Sendern auf absehbare Zeit nicht gezeigt. Nachdem die FAZ über den Film und dessen „reißerische“ Ankündigung auf Arte im August 2014 berichtet hatte, reagierte der Programmbeirat des Senders. 

Michael-Andreas Butz, Co-Vorsitzender des Gremiums, schrieb in einem Leserbrief, die Kritik an „Gasland“ sei berechtigt: „Im Programmbeirat ist diese Sendung in seiner letzten Sitzung vom 8. Oktober auch deutlich kritisiert worden. Die Geschäftsführung von Arte Deutschland hat diese Kritik ohne Einschränkungen akzeptiert und zugesagt, dass dieser Beitrag jedenfalls nicht mehr in der ausgestrahlten Form und Fassung wiederholt werden würde.“

Auf Anfrage teilte Arte mit, man habe keine Rechte mehr an dem Film: „Ein Neuerwerb ist nicht geplant.“ ARD und ZDF erklärten, dass Sie den Film für 2015 nicht eingeplant haben. Die aus dem Jahr 2010 stammende Doku, die angeblich massive Folgeschäden der Fördermethode zeigt, hat die Energiemultis weltweit massiv in die Defensive gebracht. Vor allem das Bild des brennenden Wasserhahns prägte die Debatte.

Aktualisierung am 28.7.2015, 14:40 Uhr: Inzwischen sei laut FAZ bekannt, dass manches im Film einer Überprüfung nicht standhielt, brennende Wasserhähne könnten natürliche Ursachen haben. 

 

 

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