Detailinformationen

Autor

Sandra Middendorf

Freie Autorin

verfasst am

19.10.2020

im Heft

10/2020

Schlagworte

Inhouse-TV-Studios, Aufnahmestudio, Bewegtbild, Corona, Lockdown, Bundesverband deutscher Banken, Bankenverband, Oliver Santen, SKPLab, S-Kreditpartner, Lars Heitmüller

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Ausgabe 10/2020

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Inhouse-TV-Studios

#wirsendenzuhause


Das neue TV-Studio des Bankenverbands.

Um abgesagte Live-Veranstaltungen zu kompensieren, spielen Unternehmen ihre Botschaften verstärkt per Bewegtbild. Seit dem Corona-Lockdown geht ein Trend in Richtung Inhouse-Aufnahmestudio. Für wen macht das Sinn? Wie macht man’s richtig? Und wie behält man die Kosten im Griff?

Professioneller Output, weniger laufende Kosten, maximale Flexibilität – Oliver Santen ist hochzufrieden mit dem Fernsehstudio, das der Kommunikationschef des Bundesverbands deutscher Banken (BdB) in den Räumen seines Arbeitgebers eingerichtet hat. „Damit sind wir nicht mehr abhängig von Dienstleistern“, sagt er. „Wenn wir Videoformate produzieren wollen, gehen wir einfach ins Studio und zeichnen auf, was wir gerade brauchen. Das ist ein großer Vorteil.“

Bei komplizierten Formaten holt Santen zwar noch externe Hilfe dazu, langfristig will er das aber ändern: „Wir wollen die Bewegtbildkommunikation weiter ausbauen. Deshalb werden wir uns einen Profi an Bord holen, der noch mehr Formate hausintern produzieren kann“, sagt er. Aktuell reicht das Bewegtbildrepertoire des Bankenverbands von kurzen Statements der Vorstandsmitglieder über Aufzeichnungen von Pressekonferenzen bis hin zum Stream von Panel-Diskussionen. Ganz neu ist etwa das Format „Banken on Screen“, mit dem der BdB komplexe Live-Events ersetzt. Gesendet werden die Beiträge auf allen Kanälen – intern sowie extern, von Twitter und LinkedIn über die Verbands-Website bis hin zum Intranet.

Oliver Santen ist nicht der Einzige, der sich während des oder nach dem Lockdown entschieden hat, das technische Equipment im eigenen Haus zügig so aufzustocken, dass sich professionelle Bewegtbildbeiträge damit produzieren lassen. Egon Huschitt, der mit seinem Dienstleister Attention Media Agency Unterstützung rund um das Thema Bewegtbild anbietet, bestätigt: „Seit dem Lockdown sind viele zu uns gekommen, die den Bedarf für ein eigenes Studio gesehen haben.“

Sinnvoll sei die Einrichtung vor allem für Organisationen, die besonders oft und schnell Beiträge produzieren möchten, so Huschitt. Denn die Studios, die man mieten kann, seien oft nicht spontan zu haben. Zudem sind sie kostspielig: […]

Dieser Text ist ein Auszug. Lesen Sie in der Oktober-Ausgabe des prmagazins, wie hoch die Mieten für TV-Studios sind, was ein Inhouse-Aufnahmestudio kostet und wie man die Kosten dafür im Griff behält. Außerdem: Welche Erfahrungen haben die Verantwortlichen des Berliner SKPLab – das ist die Innovations- und Austauschplattform von S-Kreditpartner, dem Kreditspezialisten der Sparkassen-Finanzgruppe – mit ihrem 2019 eingerichteten Fernsehstudio gemacht?

Die prmagazin-Ausgabe 10/2020 – darin unter anderem:

Die Neue:
Kristin Breuer kam mitten in der Covid-19-Pandemie zum Pharmaverband vfa. Ein Sprung ins ganz eiskalte Wasser war es trotzdem nicht.

Historische Nullleistung: Im Pressestellentest der Streaming-Dienste zeigt sich Disney von seiner schlechtesten Seite. Es gibt aber auch echte Lichtblicke.

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