Detailinformationen

Autor

Christina Ullrich

Verantwortliche Redakteurin

verfasst am

07.11.2017

im Heft

11/2017

Schlagworte

Interview

Andreas Gehlhaar: "Was fehlte, war ein gemeinsames

Deutsche Bahn

"Jeder Bereich verfolgte eigene Kommunikationslinien"

Die Deutsche Bahn will das Thema Umweltschutz künftig ganzheitlich anpacken und bündelt unter dem Motto „Das ist grün.“ deshalb ihre Umweltkommunikation. Warum das überfällig war, erklären Umweltchef Andreas Gehlhaar und Jens-Oliver Voß, Leiter Kommunikation Wirtschaft, Recht und Regulierung der DB.

prmagazin: Wieso muss die Bahn das Thema Umweltschutz neu denken?

Andreas Gehlhaar: Umweltschutz ist Teil unserer DNA bei der Deutschen Bahn. Bevor ich im Juni 2016 Umweltchef der DB wurde, habe ich die Bahn in der Politik intensiv erlebt. In der Öffentlichkeit sind es aber leider meist andere Themen – wie etwa Zugverspätungen und Bauarbeiten –, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Das hat mich gewundert, schließlich sind wir im Umweltbereich massiv unterwegs. Ich war baff, wie groß das Portfolio zum Themenfeld Umweltschutz war, das meine Kollegen zu Beginn meiner Tätigkeit bei der Bahn aus der Schublade gezogen haben. Die Deutsche Bahn versteht Umwelt- und Klimaschutz als 360-Grad-Aufgabe.

Aber?

Gehlhaar: Mein Gefühl war: Die Bahn gilt zwar als grünes Unternehmen. Unsere vielen, spannenden Projekte sind aber meist nur in bestimmten Branchen oder Regionen bekannt. Flüsterbremsen, die den Lärm von Güterwagen reduzieren, Wasserbüffel in Hessen, die für Sumpflandschaften sorgen, oder auch das große Engagement unserer eigenen Mitarbeiter, wie etwa die energieeffiziente Fahrweise unserer Lokführer – um nur einige Beispiele zu nennen.

Warum ist das bisher in der Breite nicht bekannt?

Gehlhaar: Ein Grund ist, dass jeder Bereich – von Cargo über Regio bis hin zum Vertrieb und den Bahnhöfen – eigene Kommunikationslinien verfolgt hat. Was noch fehlte, war ein gemeinsames Dach. (...)

Das komplette Interview mit Andreas Gehlhaar und Jens-Oliver Voß lesen Sie in unserer November-Ausgabe. 

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