Detailinformationen

Autor

Boris Glatthaar

Freier Autor

verfasst am

08.08.2017

im Heft

08/2017

Schlagworte

Meldungen

Christine Graeff, Kommunikationschefin der Europäischen Zentralbank.

Europäische Zentralbank

Mammutprojekt

Seit wenigen Wochen ist das mehrsprachige Besucherzentrum der EU-Währungsbehörde in Betrieb, im Oktober wird es offiziell eröffnet. Auf 1.000 Quadratmetern Fläche soll es Kernkonzepte von Währungspolitik verständlich vermitteln.

Wer die einstige Großmarkthalle im Frankfurter Ostend betritt, steht im Herzen Europas. Einerseits faktisch, weil inzwischen die Europäische Zentralbank über den Währungsverkehr zwischen den EU-Ländern wacht, wo früher der Warenverkehr zwischen Gemüsegroßhändlern und Gastro-Einkäufern floss.

Andererseits stehen Besucher aber auch ganz bildlich mitten in der Union, denn direkt hinter dem Eingang der historischen Halle ist eine große Europa-Karte auf den Boden geklebt. Die Länder der Euro-Zone sind dunkelgrün, die übrigen EU-Staaten heller, und zu jedem Land werden wichtige Infos digital auf Tablets  gezeigt. „Wir haben diese weitläufigen Räumlichkeiten und wollen sie dafür nutzen, Besuchergruppen wichtige Einblicke in Rolle und Aufgaben der EZB zu geben“, sagt Kommunikationschefin Christine Graeff.

In einem fünfköpfigen Kern-Team und gemeinsam mit ungezählten Mitwirkenden in verschiedenen Planungs- und Bauphasen hat sie innerhalb von zwei Jahren ein Mammutprojekt internationaler Bürgerkommunikation gestemmt: das mehrsprachige Besucherzentrum der EU-Währungsbehörde.

Seit wenigen Wochen in Betrieb, aber erst im kommenden Oktober offiziell eröffnet, soll es auf 1.000 Quadratmetern Fläche jedem Interessierten, von Kindern bis Senioren, verständlich vermitteln, was es mit wichtigen Kernkonzepten von Währungspolitik auf sich hat – beispielsweise wie Inflation und Zinssatz im Zusammenhang stehen, wie beides reguliert werden kann und wie sich all das auf das alltägliche Leben der EU-Bürger auswirkt. „Nur wenn man etwas versteht, kann man dem auch vertrauen“, sagt Graaff, die es als „ureigene Aufgabe der Kommunikation“ ansieht, das fachlich Schwierige in allgemeinverständliche Sprache zu übersetzen.

Die besondere Herausforderung war, dass die Mittel der Kommunikation  über das übliche Set von Schrift, Bild und Ton weit hinausgingen und auch das Haptische, das Erlebnis und die Interaktion umfassen sollten (...)

Den kompletten Beitrag lesen Sie in der August-Ausgabe des prmagazins. Zum E-Paper.

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