Detailinformationen

Autor

Peter Kirsch

Freier Autor

verfasst am

11.12.2020

im Heft

12/2020

Schlagworte

Porsche, Augmented Reality, AR, App, Medienberichterstattung, Sebastian Rudolph, Kommunikation, PR

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Ausgabe 12/2020

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Porsche / Event-AR-App

Die Zukunft der Autoberichterstattung?


Mithilfe der von Porsche entwickelten Event-AR-App lässt sich ein Moderator neben das Fahrzeug projizieren – etwa um Aufsager aufzunehmen.


Der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche hat eine Augmented-Reality-App entwickelt, welche die Medienberichterstattung über die Marke revolutionieren soll. Hinter der neuen Anwendung steckt ein Umdenken in der Kommunikation unter Führung von Sebastian Rudolph.

Nie war Transparenz so einfach. Es braucht dafür nicht viel mehr als einen Fingertipp. Was Porsche dem prmagazin in einer exklusiven Vorführung seiner neuen „Event-AR-App“ präsentierte, bewegt sich irgendwo zwischen beeindruckender Hightech-Spielerei und Zukunft der Automobilberichterstattung – ganz genau kann man das noch nicht einordnen.

Klar ist aber: Die App setzt technische Maßstäbe, an denen sich andere Hersteller messen lassen müssen. „Wir haben die Anwendung entwickelt, um Journalisten eine attraktive und innovative Form der Berichterstattung zu ermöglichen“, sagt Miro Demel, bei den Stuttgartern zuständig für Event-Kommunikation


„Die Pandemie lehrt uns, dass wir auch neue Wege gehen müssen“: Sebastian Rudolph, Leiter Öffentlichkeitsarbeit, Presse, Nachhaltigkeit und Politik bei Porsche.


Anschließend zeigt er, was es mit dem Programm auf sich hat. „Man benötigt nur zwei Dinge: die App und einen Porsche Taycan“, so Demel. Mithilfe der Handy-Kamera wird der neue Elektro-Porsche gefilmt. Eine Software erkennt das Fahrzeug und aktiviert die Augmented-Reality-Ebene.

Nutzer haben nun mehrere Möglichkeiten: Sie können sich beispielsweise die Fahrzeugdaten als Grafiken einspielen lassen oder den Porsche mit nur einem Klick in eine andere Umgebung „beamen“. Statt auf der Straße steht der Wagen plötzlich vor einer Elektroladestation oder in einem anderen gewünschten Umfeld.

Die interessanteste Spielerei ist der Transparenzmodus. Per Fingertipp projiziert die App einen durchsichtigen „Fahrzeugklon“ neben das geparkte Fahrzeug. Nun kann der Nutzer in den Porsche hineinschauen, sein Innenleben vom Motor bis zum Bremssystem bis ins kleinste technische Detail hinein studieren.

Währenddessen lässt sich das Fahrzeug mit einer flüssigen Bewegung umkreisen. Weder Transparenz- noch Informationsmodus kommen dabei ins Stocken. „Das Ganze lässt sich direkt in der App aufzeichnen. Dafür ist die Anwendung gedacht“, erklärt Demel. Das Programm ist vor allem für die Bedürfnisse von Journalisten konzipiert und steht ihnen kostenlos zur Verfügung. [...]

Dieser Text ist ein Auszug. Lesen Sie in der Dezember-Ausgabe des prmagazins, wieso die neue Event-AR-App für die Porsche viel mehr ist als ein technisches Aushängeschild, wie das Kommunikationsteam unter Führung von Sebastian Rudolph das Tool weiterentwickeln will, welche neue PR-Strategie dahinter steckt und wie Corona die Spielregeln der Kommunikation grundsätzlich verändert.

Die prmagazin-Ausgabe 12/2020 – darin unter anderem:

Der Diplomat:
Bernd Hops vermittelt bei Infineon nach der Cypress-Übernahme zwischen internationalen Firmenkulturen und in Handelskriegen.

"Keine Sonderrolle für Profis": DFL-Mann Christian Pfennig über Bundesliga in der Corona-Pandemie und die schrägsten Saisons aller Zeiten.

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