Detailinformationen

Autor

Britta Jansen

Redaktion

im Heft

8/2012

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Hering Schuppener/Burson-Marsteller

Sicherheit und Nachhaltigkeit im Fokus

Hering Schuppener betreut die Kommunikation der internationalen Kreuzfahrt-verbände Cruise Lines International Association (CLIA) und des European Cruise Council (ECC). Burson-Marsteller ist in Deutschland nicht mehr für Costa Cruises, die Reederei des im Januar 2012 verunglückten Schiffs, zuständig.

Um die Reputation der Kreuzfahrtbranche kümmert sich nach dem Unfall der Costa Concordia die Agentur Hering Schuppener. (Foto: Hero Lang/ddp)

„Bei dem Etat geht es um Reputationsmanagement, nicht um Tourismus-PR“, sagt Tatiana Belgorodski, Seniorberaterin bei der Frankfurter Agentur Hering Schuppener, die die Kommunikation der internationalen Kreuzfahrtverbände Cruise Lines International Association (CLIA) und des European Cruise Council (ECC) verantwortet. Eine Tourismus-Unit habe Hering Schuppener nicht mehr, die Mitarbeiter des aufgelösten Teams würden sie bei ihrer Arbeit unterstützen. Bei dem Mandat, das vorerst bis Jahresende läuft, geht es vor allem um Nachhaltigkeit, Sichtbarkeit und Sicherheit der Kreuzfahrtbranche. „Die Konsumenten haben verstanden, dass die Havarie der Costa Concordia eine Ausnahme war“, so Belgorodski. Die beiden Verbände engagierten erstmals eine Agentur. CLIA und ECC hatten im Frühjahr einen Dienstleister gesucht, der sie nach dem Unglück bei der Kommunikation unterstützt.

Burson-Marsteller ist in Deutschland nicht mehr für Costa Cruises, die Reederei des im Januar 2012 verunglückten Schiffs, zuständig. Der Dienstleister hatte die weltweite Krisenkommunikation nur für den Zeitraum nach der Havarie übernommen. Um die Pressearbeit kümmert sich weiterhin Claasen Communication aus Alsbach bei Frankfurt am Main.

Die Kommunikation der Reiseveranstalter verantwortet der Deutsche ReiseVerband (DRV). Zum Unglück der Costa Concordia gab der Verband keine Stellungnahme ab, weil laut Sprecher Torsten Schäfer eine Reederei und nicht alle Anbieter betroffen waren. Allerdings habe der DRV die Veranstalter unterstützt, sagte Schäfer: „Die Krisenkommunikation für die gesamte Branche soll weiter verbessert werden, damit wir noch schneller und professioneller reagieren können.“ So will der DRV künftig Informationen zu den Themen Sicherheit und Nachhaltigkeit von Kreuzfahrten für Presse und Öffentlichkeit bereitstellen.

 

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