Detailinformationen

Autor

Bernd Fabritius

Redaktion

verfasst am

07.11.2012

im Heft

11/2012

Schlagworte

Meldungen

Vattenfall / EnBW / RWE / Merck / Wincor Nixdorf

Weniger Budget und Personal

Die Kommunikationsabteilungen mehrerer großer Unternehmen müssen mit weniger Budget und Personal auskommen. Der Energiekonzern Vattenfall halbiert in Deutschland die Zahl der Vollzeitstellen. Grund dafür ist laut Konzernsprecher Stefan Müller eine Zwei-Drittel-Kürzung des Budgets seit 2010. Von den ursprünglich rund 150 Vollzeitarbeitsstellen in Deutschland sollen etwa 70 übrig bleiben. „Die Umsetzung der neuen Struktur soll zum Jahreswechsel erfolgen“, sagte Müller. Die Kürzungen betreffen alle Hierarchieebenen in interner und Marketing-Kommunikation, Events und Publishing. 72 Prozent aller Sponsoring-Engagements wurden demnach seit 2010 gestrichen. Einzig die Pressearbeit sei nicht vom Stellenabbau betroffen.

Bei EnBW ging Jürgen Gysin, Chef der internen Kommunikation. Bei der Kölner EnBW-Tochter Yello Strom verabschiedete sich PR-Leiter Andreas Müller. Seine Aufgaben übernimmt der bisherige Marketingchef Björn Simon, künftig Leiter Marketing, Kommunikation und Marke. Einen direkten Zusammenhang zum „Effizienzprogramm“ bei EnBW gebe es angeblich nicht, hieß es bei Yello.

Beim Energiekonzern RWE treffen Einschnitte vor allem die Markenkommunikation. Effizienzziele stünden aber noch nicht fest. „Wir müssen sehen, wo wir noch bündeln und standardisieren können“, sagte Sprecherin Annett Urbaczka.

Ein weltweites Sparprogramm trifft die Kommunikation des Pharmakonzerns Merck. „Wir vermuten, dass sich die Zahl der Mitarbeiter in den kommenden Jahren verringern wird“, so Pressechef Steffen Müller. Zahlen nannte er nicht. Der Stellenabbau laufe über natürliche Fluktuation, Altersteilzeit- und Freiwilligenprogramme. Betroffen seien interne und externe Kommunikation, Pressearbeit, Sponsoring und Public Affairs.

Beim Paderborner Automaten- und Kassenhersteller Wincor Nixdorf ist die Kommunikatorenzahl seit 2011 von 18 auf 14 gesunken. Die PR ist prozentual weniger als andere Unternehmensbereiche von Kürzungen betroffen. Kommunikationschef Andreas Bruck sprach von einem Ressourcenrückgang in den Bereichen interne Kommunikation, Events und Media Services. Auf betriebsbedingte Kündigungen habe man verzichtet.

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