prmagazin
home
impressum
agb
inhalt

magazine
probeabo


Andreas Breitsprecher

Andreas Breitsprecher

Wie erklären Sie Ihren Freunden, was Sie tun?

Da halte ich es mit Albert Oeckl: „Arbeit in der Öffentlichkeit, Arbeit für die Öffentlichkeit, Arbeit mit der Öffentlichkeit“, um Glaubwürdigkeit, Vertrauen und Akzeptanz (wieder-)zugewinnen.

Was sollte ein PR-ler nie tun?

Sich selbst in den Vordergrund spielen, andere diffamieren, illoyal sein, herumtricksen und natürlich lügen. Ach ja: anonyme Faxe von Autobahnraststätten senden.

Was muss ein PR-ler unbedingt können?

Von außen nach innen denken, auf Menschen zu- und mit ihnen umgehen können, eigene Standpunkte verständlich vertreten, andere verstehen und akzeptieren.

Für was/wen würden Sie nie arbeiten?

Für die diversen Unrechtsregime, Scientology und andere Sekten, links- und rechtsextreme Parteien und für den Bundestagsabgeordneten Jakob Mierscheid aus dem Hunsrück.

Warum sollten junge Menschen auf keinen Fall in die PR gehen?

Weil das manchmal ein sehr harter Beruf ist. Eigenes Handeln und dessen Ergebnisse und Folgen sind rasch sichtbar – besonders in Krisen. Das muss man aushalten können.

Warum sollten junge Menschen unbedingt in die PR?

Weil es wohl wenige ähnlich spannende und vielfältige Berufsbilder gibt, in denen man gestalten und sich einbringen kann.

Ihr Berufswunsch in der Grundschule?

Da hatte ich noch keinen Berufswunsch, eher Interesse am Toben im nahegelegenen Wald.

Wann und wie haben Sie gemerkt, dass PR Ihre Berufung ist?

Als ich Anfang der 80er Jahre in einer Bonner PR-Agentur auf politischem Gebiet Erfahrungen sammeln konnte.

Was wollen Sie nach der Pensionierung machen?

Öfter in Peru, dem Land meiner Ehefrau, sein und häufig Israel, meine alte Liebe, besuchen.

Ein Buch, das ein PR-ler unbedingt gelesen haben muss?

„Störfall-Fieber“ von Hans Mathias Kepplinger und Uwe Hartung. Hat seit Mitte der 90er Jahre nichts an Aussagekraft für uns PR-Arbeiter verloren.

Ihre Lieblingspersönlichkeit in der Branche?

Professor Walter von Wartburg, ehemaliger Kommunikationschef von Ciba-Geigy/Novartis in Basel. Ein Mann mit Weitblick.

Eine Meisterleistung der PR war ...

... der „YesWeCan“-Wahlkampf von Barack Hussein Obama, der erstmals einen Schwarzen zum US-Präsidenten machte – und das bei diesem Namen.

Wer braucht zurzeit dringend einen guten PR-Berater?

Mehr als je zuvor die internationale Bankenwelt.

Und warum?

Dort gibt es eine für das Image bedrohliche Art kollektiver Amnesie, wenn zum Glück auch nicht bei allen beteiligten Instituten.

Wer sollte diesen Fragebogen noch ausfüllen?

Andreas Bruck, Wincor Nixdorf.