Detailinformationen

Autor

prmagazin

Redaktion

im Heft

04/2016

Zur Person

Ana Adi

Quadriga Hochschule Berlin

Die Fragen stellte: Andrea Fratini, Bauer Media Group

Ana Adi

1 Wie wohl fühlst Du Dich in Berlin?

Berlin ist eine wunderbare, pulsierende Stadt. Ich liebe das internationale Gefühl und die Verschiedenheit der Stadtteile.

2 Was können Deine Studenten von Dir lernen?


Ich hoffe, dass mein internationaler Hintergrund ihnen alternative Betrachtungsweisen eröffnet. Ebenso wie mein pädagogischer Ansatz: flexibel, digital, abwechslungsreich, integrativ – und berücksichtigend, dass es nicht nur eine Lösung für ein Problem gibt.

3 Und was lernst Du von ihnen?


Meine Studenten sind Profis darin, Beruf, Familie und Bildung in Einklang zu bringen. Ich bewundere sie für ihre Belastbarkeit, ihren Ehrgeiz und ihr Engagement, für ihre Kreativität und die Fähigkeit vorauszuplanen.

4 Gibt es in der Kommunikation globale Trends, die in Deutschland noch nicht Einzug gehalten haben?


Deutsche sind nach wie vor Anhänger von Websites und stehen Social Media sehr skeptisch gegenüber. Manchmal betrachten sie Kommunikation auch als „One-size fits all“-Lösung.

5 Was können deutsche PR-Profis besonders gut?


Planen und Pläne umsetzen. Zudem sind sie gute Netzwerker mit soliden Beziehungen, die sie sehr sorgsam über einen langen Zeitraum pflegen.

6 Was ist bei Social Media unverzichtbar?


Man muss sich von der Idee verabschieden, Botschaften und Image seien kontrollierbar und man könne die Wahrnehmung von Reputation steuern.

7 Warum twittern deutsche Kommunikatoren so wenig?


Vielleicht ist das kulturbedingt: Deutsche sind tendenziell risikoscheuer und mehr auf Privatsphäre bedacht.

8 Warum Storytelling? Ist das wirklich neu?


Für Unternehmen schon. Storytelling hilft, das Geschäft zu legitimieren und die Verbindung zwischen Mitarbeitern und Unternehmen zu stärken.

9 Die wichtigsten Gründe für CSR in Unternehmen?


Standort, Branche und Eigentum gelten als Antriebe, sich mit CSR zu beschäftigen. Der Glaube, Gutes zu tun wirke sich positiv auf die Marke aus. Das Problem ist, dass oft eigennützige Motive eine Rolle spielen. Gute CSR ist freiwillig, auf den Nutzen der Gesellschaft ausgerichtet und schaut nicht darauf, was unterm Strich für das Unternehmen herausspringt.

10 Wie wird gute Kommunikation in zehn Jahren aussehen?


Genau wie heute, weil die Prinzipien authentischer Kommunikation seit den Anfängen menschlicher Kommunikation gleich sind. Und zugleich anders, weil Technologien sich weiterentwickeln und wir lernen, uns anzupassen.

Ana Adi hat die ungekürzte, englische Version des Chats auf Ihrer eigenen Website veröffentlicht. 

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Darin unter anderem:
● Aus den Hinterzimmern: Digital Public Affairs machen Lobbyarbeit transparenter
● "Scheiße gelaufen": Deutliche Worte zum Flughafen BER von PR-Chef Daniel Abbou

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