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Autor

Redaktion

im Heft

3/2011

Zur Person

Ralph Driever

Corporate Vice President Communications, Infineon Technologies, München

Ralph Driever (Infineon)

1   Wie erklären Sie Ihren Freunden, was Sie tun?

Die wissen das längst, sind ja Freunde. Mit den anderen diskutiere ich die Wirtschaftsberichterstattung. Und die Sache mit den Halbleitern lässt sich am Auto gut darstellen: Motorsteuerung, Airbags, Elektromobilität …

2   Was sollte ein PR-ler nie tun?

Lügen, Lügen, Lügen. Es geht bei Öffentlichkeitsarbeit immer um Vertrauen ins Unternehmen. Es vergrößert den unternehmerischen Spielraum. Und Vertrauen beginnt nun mal im zwischenmenschlichen Bereich.

3   Für was/wen würden Sie nie arbeiten?

Sorry, aber das behalte ich für mich.

4   Ihr Berufswunsch in der Grundschule?

Ganz klar Busfahrer. Da hat man den Überblick und sitzt am Steuer. Das mit der Dienstleistung stand damals ehrlich gesagt nicht so ganz im Vordergrund.

5    Ein Buch, das ein PR-ler unbedingt gelesen haben muss?

 „Miteinander reden: Kommunikationspsychologie für Führungskräfte“ von Friedemann Schulz von Thun. Hier kann man Fallstricke des eigenen Kommunikationsstils erkennen. Das hilft.

6   Ihre Lieblingspersönlichkeit in der Branche?

Es gibt viele gute, einige sehr gute PR-Manager. Einen Star habe ich nicht, aber einen Lehrmeister vielleicht. Vieles, was ich bei Bertelsmann von Manfred Harnischfeger gelernt habe, trägt bis heute.

7   Eine Meisterleistung der PR war …

... die rasante Karriere von Lena Meyer-Landrut und ihr fulminanter Sieg beim Eurovision Song Contest. Das war meisterlich vorbereitet, im besten Sinne des Wortes ein hoher Punktsieg. Aber klappt das noch mal?

8   Wer braucht zurzeit dringend einen guten PR-Berater – und warum?

Der Euro. Er wird zu Unrecht in Frage gestellt. Die Währung ist eine Erfolgsstory und eine Grundlage für den europäischen Einigungsprozess. Ein Vergleich mit den USA zeigt seine Stärke.

9   Wer sollte diesen Fragebogen noch ausfüllen?

Pater Federico Lombardi, Pressesprecher des Vatikans. Was der PR-Chef des Papsts hier antworten würde, fände ich als Katholik schon spannend.

 

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