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Autor

Redaktion

verfasst am

06.06.2019

im Heft

06/2019

Schlagworte

Digitalkonzerne, Google, Amazon, Facebook, Apple, Microsoft, Netflix, Uber, Alibaba, Airbnb

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Ausgabe 06/2019

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The Big Five

Aus fünf mach vier?


Der relevanteste Digitalkonzern ist für die User (noch) Facebook, das wichtigste Thema ist derzeit Datenschutz.


Google, Amazon, Facebook, Apple und Microsoft gelten als die „Big Five“ des Digitalen. Doch die wichtigsten und wertvollsten Konzerne der Welt beherrschen den Markt nicht mehr uneingeschränkt. Die Newcomer holen auf. Welche Resonanz erzielen die „alten“ und die „neuen“ Digitalkonzerne? Und in welchen Wirkungsbereichen werden sie in Print, Online und Social Media erwähnt? Das hat pressrelations für das prmagazin untersucht.

Nicht wenige bezeichnen die großen Digitalkonzerne als „Frightful Five“: Google, Amazon, Facebook, Apple und Microsoft – die sogenannten GAFAM. Die Börsen-Hochkaräter haben großen Einfluss auf den Alltag der User, denn sie verfügen über entscheidende Features und Strukturen: hoch professionelles Datenmanagement, Innovationskraft und Beweglichkeit. Mit ihrem Handeln, ihrer Vernetzung und ihren Innovationen beherrschen sie den Tech-Markt. 

Doch das Thema ist komplexer. Die neuen „Ambitious Four“ stehen parat: Alibaba, Airbnb, Netflix und Uber könnten für einen Generationswechsel sorgen. Zwar erweitern die „alten“ Player permanent ihre Geschäftsfelder. Etwa die Alphabet-Tochter Google: Gmail, Google Maps, Google Play und YouTube gehören als Ausgründungen oder Zukäufe zur komplexen Infrastruktur der Netzdienste, die weit hinausweisen über Google als meistgenutzte Suchmaschine der Welt.

Doch die „Neuen“ schaffen sich mit Online-Vermittlungstätigkeiten (Airbnb und Uber), neuen Unterhaltungskanälen und Bewegtbildproduktionen (Netflix) oder Finanzdienstleistungen, Handelsplattformen und Bezahldiensten (Alibaba) ihre neuen Geschäftsfelder selbst. 

Und so dürfte sich die Ära der „Frightful Five“ dem Ende zuneigen, die Wachstumsfelder in „erdrückender“ Weise kontrollierten, wie Ökonom David Horn meint: „Sie beherrschen die wichtigsten Zukunftsmärkte mit Markt anteilen von teilweise mehr als 90 Prozent. Amazon kontrolliert zwei Drittel des Online-Buchhandels, Google 90 Prozent des Suchmaschinenmarkts, Facebook 75 Prozent der mobilen Kommunikation“ (sueddeutsche.de, 3. August 2018). 

Der Aufkauf potenzieller Konkurrenten und deren Integration ins eigene Ökosystem gehört weiterhin zum Geschäft. Facebook schluckte WhatsApp und Instagram. Anschließend schickte der Konzern mit der Implementierung von Instagram Stories den Konkurrenten Snapchat in die Bedeutungslosigkeit.

Die heutigen Rivalen entwickeln sich in anderen Weltgegenden, wo sie nicht nur neue On- und Offline-Produkte erschaffen, sondern Märkte und Absatzkanäle gleich mit. Alibaba, Baidu, Tencent und Ximao sind solche neuen Giganten in China, die von demografischen und politischen Bedingungen profitieren und ihre eigenen Tech-Entwicklungen vorantreiben. [...]

Dieser Text ist ein Auszug. Lesen Sie in unserer Juni-Ausgabe, welche Themen den Usern im Zusammenhang mit den "Big Five" und den vier Newcomern auf dem Digitalmarkt wichtig sind.


Die prmagazin-Ausgabe 06/2019 – darin unter anderem:

Vernetzer: Vom No-Name zum Ziel US-amerikanischer Notstandsmaßnahmen: Die Arbeit von Huawei-Kommunikator Carsten Senz hat sich völlig verändert.

"Wir gehen unseren eigenen Weg": BMW-Kommunikationschef Maximilian Schöberl hält an seiner Strategie der Zurückhaltung fest – trotz aller Kritik.

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