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Autor

Redaktion

verfasst am

06.08.2019

im Heft

08/2019

Schlagworte

Emojis, Unternehmenskommunikation

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Ausgabe 08/2019

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Emojis

Tückische Smileys


Die vier untersuchten Branchen nutzen Smileys sehr unterschiedlich.


Nicht jedes freundliche Lächeln kommt beim Gegenüber gut an. Wie wirken Smileys, Herzchen und Zwinkerkatzen im geschäftlichen Kontext? Das hat pressrelations für das prmagazin für die Branchen Banken, Versicherungen, Energie und Pharma untersucht.

Emojis sind für die meisten ein nicht mehr wegzudenkender Teil der Kommunikation in Social Media. Das hätte sich der Designer Shigetaka Kurita sicher nicht träumen lassen, der 1999 das erste Set von 176 Emojis für den japanischen Telekommunikationskonzern NTT DoCoMo entwarf. 

Per Messenger werden laut einer Statista-Umfrage von 2018 in 79 Prozent der Nachrichten Herzen, Zwinker-Smileys, Daumen-hoch- und andere Stimmungssymbole verschickt. Vor allem die 14- bis 29-Jährigen sind rege. Fast neun von zehn Befragten verwenden Emojis, stellte der Digitalverband Bitkom 2018 in einer repräsentativen Studie fest. Selbst in der Generation 65 plus nutzt sie jeder Zweite. Im Schnitt werden je Nachricht zwei Emojis eingefügt. 

Doch beim Verständnis zeigen sich die Tücken der Emojis. 42 Prozent der Befragten meinten, sie trügen zum besseren Verständnis der Nachrichten bei. Doch 44 Prozent gaben an, nicht zu verstehen, was die verwendeten Emojis eigentlich bedeuten sollten. Beispiel „Zwinker-Emoji“: Meist wird es als freundliches Symbol wahrgenommen. Doch kann es ebenso Ironie oder Zweideutigkeit ausdrücken. Die Endgeräte mit unterschiedlichen Emoji-Fonts tragen ihren Teil dazu bei. Ein und derselbe Smiley kann auf einem Apple-Gerät ganz anders aussehen als auf einem Android-Gerät. 

Auch kulturell unterschiedliche Interpretationen spielen eine Rolle. Wer das aus einem Kreis von Zeigefinger und Daumen geformte „Okay“-Sinn-bild in der Türkei oder Russland verwendet, wird sich gewiss Ärger als Reaktion auf das als sehr abwertend geltende Symbol einfangen. Auch im geschäftlichen Kontext ist die Sache kompliziert. [...]

Dieser Text ist ein Auszug. Lesen Sie in unserer August-Ausgabe, warum Emojis in bestimmten Branchen eher und in anderen weniger akzeptiert sind und warum ihre Verwendung im geschäftlichen Verkehr unterm Strich eine Gratwanderung bleibt.


Die prmagazin-Ausgabe 08/2019 – darin unter anderem:

Die Grenzenlose: Kristina Faßler leitet bei WeltN24 Kommunikation, Marketing und Sales aus einer Hand. Und ist zudem Sendersprecherin.

"Sehr bewegte Lage": Vodafone-Kommunikationschef Alexander Leinhos über die PR-Schlacht rund um die 5G-Lizenzversteigerung.

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