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Ausgabe 11/2018

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verfasst am

07.11.2018

im Heft

11/2018

Schlagworte

Foodwatch, Thilo Bode, Die Diktatur der Konzerne, pressrelations, Content-Centricity-Methode

Thilo Bode

Der Polarisator

Foodwatch-Direktor Thilo Bode veröffentlichte am 20. August sein neues Buch „Die Diktatur der Konzerne“. Seine Kritik an den Verflechtungen von Politik und globaler Wirtschaft löste kontroverse Reaktionen aus. pressrelations hat für das prmagazin die Debatte zwischen dem 15. August und dem 14. Oktober aus vier verschiedenen Perspektiven analysiert.


Die Content-Centricity-Methode kombiniert Medienresonanzanalyse, Social-Media Monitoring, Keyword-Analyse und Owned-Media-Analyse.


Foodwatch-Gründer Thilo Bode ist Kampagnenprofi und Schlagzeilen-Garant.
 Auch sein jüngstes Buch „Die Diktatur der Konzerne“ polarisiert: in den Medien, bei Lesern und Usern. Kein Wunder bei Begriffen wie Demokratieversagen (27 Nennungen), Lobbyismus (20) und Machtasymmetrien (20) – darauf liegt der Fokus der im Beobachtungszeitraum veröffentlichten Medienartikel.

Wegen der kontroversen Meinungen bietet sich die Untersuchung mithilfe der Content-Centricity-Methode an. Sie kombiniert Medienresonanzanalyse (Medien-/Themenentwicklungen), Social-Media-Monitoring (User-Reaktionen), Keyword-Analyse (Suchinteresse/-intention) und Content-Analyse (Foodwatch-eigene Kanäle).


Auch das neue Buch von Foodwatch-Gründer Thilo Bode polarisiert.


Thilo Bode vermarktet sein Buch in zahlreichen Interviews und TV-Auftritten in reichweitenstarken Medien, darunter das Spiegel-Interview „Täuschen. Betrügen. Lügen“ (18. August). Darin positioniert er sich zum Thema Machtmissbrauch durch Konzerne: „Die neuen Superstarfirmen kaufen Konkurrenten vom Markt, sie kaufen sich Politiker als Berater, sie kaufen sich Anwaltskanzleien, die Prozesse gegen Regierungen führen können.“ 

Markus Lanz präsentiert Bode in seiner ZDF-Talkshow (23. August) als „einen von diesen Unbequemen, von denen es gar nicht genug geben kann“. Der NGO-Chef untersuche jetzt „für ein sehr lesenswertes Buch, wie globale Konzerne die Demokratie zerstören“.

Bode fokussiert bei Lanz auf den problematischen rechtlichen Umgang mit den in den Dieselskandal verwickelten Unternehmen: „Anscheinend ist es so, dass Konzerne, selbst wenn sie offensichtlich rechtswidrig handeln, sehr sanft angefasst werden. Besonders die Automobilindustrie in Deutschland. [...] Ich halte das, um es mal ganz kurz zu sagen, für einen Tiefpunkt der Demokratie in Deutschland.“ 

Speziell die TV-Auftritte bei „Markus Lanz“ sowie beim „Kölner Sommer Treff“ im WDR erzielten viel Aufmerksamkeit und steigerten das Suchinteresse der Nutzer deutlich. Bei Google wird Bode neben dem Begriff „Foodwatch“ vor allem im Zusammenhang mit seinen Büchern gesucht, besonders häufig mit seinem jüngsten Buch „Die Diktatur der Konzerne“. 

Foodwatch bewarb den Titel auch auf eigenen Kanälen: Auf der Facebook-Fanpage beziehen sich 4 von 42 Beiträgen darauf, auf dem Twitter-Kanal sind es 10 von 186 Tweets. Die User-Reaktionen auf diese Posts und Tweets sind überwiegend positiv (knapp vier Sterne). Die Buchbesprechungen in den Medien fallen überwiegend neutral aus (78 Prozent). 17 Prozent der Beiträge sind positiv, nur 5 Prozent negativ. 

[...]

Dieser Text ist ein Auszug. Lesen Sie im November im prmagazin, aus welcher Ecke Thilo Bode gelobt und getadelt wird und was Social-Media-Nutzer über das neue Buch des Foodwatch-Chefs denken.

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