Detailinformationen

Autor

Robert Heimbach

Freier Autor

verfasst am

08.06.2018

im Heft

06/2018

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Ausgabe 06/2018

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Deutsche Fußball-Bundesliga

Identitätskrise?


Halbherziges Stakeholder-Management, ein unscharfes internationales Profil, traditionsverhaftete Fan-Organisationen – der deutsche Fußball droht ins Hintertreffen zu geraten. Soll er weltweite Spitzenklasse bleiben, heißt es mit Blick auf Strategie und Vermarktung: umdenken. Eine Mängelanalyse.

Woche für Woche diskutieren Millionen Experten und selbsternannte Bundestrainer um die Wette. 165.000 Teams aus 25.000 Vereinen sorgen für Spitzeneinschaltquoten und liefern Gesprächsstoff für mediale und private Kommunikation. CEOs auf Hauptversammlungen, Bischöfe von den Kanzeln und Politiker nehmen Anleihen beim Fußball. Bayern München war Sieger der Herzen im Halbfinale der Champions League, die Nationalmannschaft zählt zu den Top-Favoriten bei der bevorstehenden Weltmeister schaft in Russland. 

Also alles im grünen Bereich im deutschen Fußball? Nicht ganz. Wer sich umhört, stößt auf Nachdenklichkeit, Verunsicherung und Hadern mit dem eigenen sportlichen und finanziellen Erfolg. Mancher spricht von einer Identitätskrise, von Selbstzufriedenheit, Langeweile und mangelndem Biss. 

Im Profigeschäft wird mit harten Bandagen gekämpft. Es geht um Milliarden – vor allem aus Medienrechten, Sponsorenverträgen und globalem Merchandising. Um eine teils schillernde Szene drum herum: Sportwetten, Spielerberater, Funktionärsvergütungen. Es geht um die Sicht von braven Fans, aktivistischen Ultras, anspruchsvollen Logen-VIPs. Und um international höchst unterschiedliche Vorstellungen von Financial Fairplay, Good Governance und Integrität. Entsprechend wichtig und anspruchsvoll ist eine nachhaltige Stakeholder-Management-Strategie. 

Aus Deutschland sind einzig die Münchner Bayern in der Weltspitze etabliert. Anders sieht es mit dem Rest der Bundesliga aus. Wollen die Klubs den Kontakt nach ganz oben halten, braucht es eine klare Positionierung, müssen wirtschaftliche und sportliche Ambitionen geklärt werden.

Dieser Text ist ein Auszug. Die komplette Mängelanalyse des deutschen Fußballs lesen Sie in der Juni-Ausgabe des prmagazins.


Die Juni-Ausgabe 2018 ist da. Darin unter anderem:

Hochoctan: Wie Matthias Eberle mitten im Großumbau von Eurowings die Kommunikation der neuen Gruppe zukunftsfest aufstellt.

Humor zur HV: Die Finanzkommunikation erobert die sozialen Medien. Wir stellen die Strategien der Vorreiter Daimler, Infineon und Siemens vor.

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