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Autor

Redaktion

verfasst am

05.07.2019

im Heft

07/2019

Schlagworte

Christoph Sieder, ABB, PR-Manager des Jahres 2018, Seismograph, Verlag Rommerskirchen

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PR-Manager des Jahres 2018

Faszination ist alles


prmagazin-Chefredakteur Thomas Rommerskirchen (2.v.l.) übergibt den Seismographen an ABB-Kommunikationschef Christoph Sieder (2.v.r.). Die Laudatio hielt ABB-Verwaltungsratspräsident und Interims-CEO Peter Voser (r.). Die Begründung der Jury verlas Richard Gaul. (Foto: Johann F. Saba)


ABB-Kommunikationschef Christoph Sieder wurde am 27. Juni im Verlag Rommerskirchen als „PR-Manager des Jahres 2018“ ausgezeichnet. ABB-CEO Peter Voser unterstrich in seiner Laudatio: Der Erfolg von Sieders Arbeit gründe vor allem auf faszinierenden Bildern und guten Geschichten – extern wie intern.


E
lektrifizierungstechnik vom Kraftwerk bis zur Steckdose, Automatisierung, Robotik – „es gibt Dinge, die sind einfacher zu kommunizieren“, räumt ABB-Chef Peter Voser ein. Zumal wenn das Unternehmen rund um den Globus verstanden werden will – in den mehr als 100 Ländern der Welt, in denen ABB mit seinen fast 150.000 Mitarbeitern aktiv ist. 

Dass dies dem Technologiekonzern mit Sitz im schweizerischen Oerlikon bei Zürich gelinge, sei Christoph Sieder zu verdanken, sagte Voser in der Laudatio auf seinen Kommunikationschef. Für diese Leistung ehrte das prmagazin Sieder am 27. Juni im Beisein prominenter Gäste aus Kommunikation und Medien als „PR-Manager des Jahres 2018“. Die Auszeichnung würdigt jährlich außergewöhnliche Leistungen eines Kommunikationsprofis aus dem deutschsprachigen Raum.


Die Auszeichnung für den „PR-Manager des Jahres“: eine stilisierte Plastik, die an einen Seismographen erinnert.


Sieder erhält den Preis nach den Worten von Jury-Sprecher Richard Gaul für seine hoch professionelle Kommunikation rund um den Transformationsprozess von ABB und die erfolgreiche Neupositionierung des Unternehmens als Innovationsführer in den Bereichen Automatisierung, Robotik, Antriebe und Elektrifizierung. In dem Zusammenhang habe er mit seinem Team auch die Marke ABB im Rahmen der Konzernstrategie weltweit neu auf gestellt und zu einer der wertvollsten Marken im Industriesektor weiterentwickelt.

Besonders hervorzuheben sei das Anfang 2018 gestartete Engagement als namensgebender Partner der ABB FIA Formel E. Sieders Team nutze die aufsehenerregende Rennsportserie äußerst erfolgreich als weltweite Kommunikationsplattform rund um die Themen Elektrifizierung, digitale Technologien und Nachhaltigkeit. Damit sei es ihm gelungen, das Thema E-Mobilität in beispielhafter Weise mit dem Unternehmen und der Marke ABB zu verknüpfen.

Der rote Faden in Christoph Sieders Arbeit sei „Faszination“, unterstrich ABB-Boss Peter Voser in seiner Laudatio und verwies auf einen Gastbeitrag von Sieder im prmagazin (Ausgabe 10/2018): „Die berühmten Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht, schreibt Christoph da, seien ihm stets ein Vorbild für die eigene Arbeit“, so Voser. 

Im richtigen Leben sei es König Kunde, der mit dem Entzug seiner Aufmerksamkeit bestrafe, wenn Unternehmen ihn mit ihren Geschichten langweilten und ihm nicht den erhofften Mehrwert böten. „Das gilt im Übrigen für B2B genauso wie für B2C“, betonte Voser, „und es gilt trotz aller vermeintlichen Revolution der Kommunikation durch die Digitalisierung. Denn sie ändert eigentlich nur eins: das Tempo. Das Prinzip Faszination aber ist unverändert geblieben.“

Faszination sei auch der Schlüssel, wenn es um mögliche Angriffspunkte gehe. „Natürlich stehen wir mit unseren Themen auch im Fokus möglicher Kritik“, sagte Voser. Insbesondere der befürchtete Verlust von Arbeitsplätzen durch Automatisierung werde immer wieder mit den Produkten des Unternehmens in Verbindung gebracht. „Dagegen kann und muss man zum einen argumentieren“, so Voser. „Wirksamer aber als rationale Argumente sind zum anderen auch hier faszinierende Bilder und gute Geschichten.“ 

Zur Illustration führte er das Bild des zweiarmigen, kollaborativen Roboters YuMi an, der 2017 das Lucca Philharmonic Orchestra in Pisa dirigierte. Wenn auf einmal ein Industrieroboter in der Welt von Intuition und Gefühl auftauche, breche das mit eingeübten Sehweisen – und sei möglicherweise der Anlass, eingefahrene Urteile ins Wanken zu bringen. 

„Solche starken, emotionalen Bilder ins Leben zu rufen, die rund um den Globus verstanden werden – das ist ganz sicher eins der herausragenden Talente von Christoph Sieder“, lobte Voser. Es seien indes nicht seine einzigen: „Um draußen für Faszination sorgen zu können, muss es erst einmal gelingen, die eigene Mannschaft mit dem Funken der Begeisterung anzustecken. 

Für den Erfolg dieses Rezepts führte Voser eine ganze Reihe von Belegen an. ABB gehöre heute zu den wertvollsten Industriemarken. In der Schweiz sei ABB der attraktivste Arbeitgeber für Ingenieursstudentinnen und -studenten – zum zweiten Mal in Folge vor Google. Und ABB habe sich im „Change the World“-Ranking des Fortune Magazine Platz 8 gesichert. „Auf all das sind wir bei ABB sehr stolz“, so Voser. „Vor allem aber sind wir stolz auf unsere ,faszinierende‘ Kommunikation, ohne die derartige Erfolge völlig undenkbar wären.“

Die prmagazin-Ausgabe 07/2019 – darin unter anderem:

Netzwerken ist Emanzipation: GDW-Gründerin Tijen Onaran und Bahn-Marketingchefin Antje Neubauer über Machtspiele und Geschlechter-Stereotype.

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