Detailinformationen

Autor

Redaktion

verfasst am

12.02.2020

im Heft

02/2020

Schlagworte

Pressestellentest, Klimaforschungsinstitute, Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change, MCC, Institute for Advanced Sustainability Studies Potsdam, IASS, Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, IÖW, Agora Energiewende, Öko-Institut, Wuppertal Institut, Instituts für Weltwirtschaft Kiel, IfW Kiel, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, PIK, Helmholtz Zentrum für Umweltforschung, UFZ, Ecologic Institut, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Berlin, DIW Berlin

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Pressestellentest Klimaforschungsinstitute

Gesprächsbereit

(Illustration: Gstudio Group/Adobe Stock)


Die Bundesregierung hat sich mit ihrem Entwurf zum Klimaschutzpaket 2030 ganz schön auf die Nase gelegt. Aber – war es wirklich so schlimm? Das wollten wir im Pressestellentest von den großen Klimaforschungsinstituten des Landes wissen. Fast alle Organisationen zeigten exzellente Leistungen.


Es sollte der ganze große Wurf werden. Die Gelegenheit war ja auch historisch einmalig. Seit Monaten gab es eine breite, gesellschaftliche Allianz von Klimaschützern, die es Woche für Woche auf die Straßen zog. Umso größer war die Enttäuschung, als die Große Koalition im September 2019 ihr „Klimapaket 2030“vorstellte. „Es gibt so etwas wie Liebe auf den zweiten Blick“, übte sich Vizekanzler Olaf Scholz in Winkeladvokatie. Soll heißen: So schlecht, wie alle sagen, ist das Paket doch gar nicht.


Der Testsieger: Ulrich von Lampe vom Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change.


Von wissenschaftlicher Seite gab ihm Georg Teutsch vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung zumindest teilweise recht. Der wissenschaftliche Geschäftsführer hielt fest, dass noch gar nicht absehbar sei, welche Wirkung die vielen Maßnahmen im Detail haben werden. Wurde also zu früh gemeckert? Drei Monate nach der Vorstellung des Pakets und an dem Tag, an dem im Bundesrat ein Änderungskompromiss gefunden wurde, hat das prmagazin im Pressestellentest noch einmal bei den großen Instituten nachgefragt: War es wirklich so schlimm?  

Die Antworten sind eindeutig: Ja, es war so schlimm. Und die Kommunikationsabteilungen der großen Institute legten sich mächtig ins Zeug, um ihre Kritik zu begründen. Nie zuvor bei einem Pressestellentest griffen so viele Testkandidaten zum Telefon und nahmen sich so viel Zeit für ausführliche Erläuterungen. Besonders herausragend: Das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change. Dessen Generalsekretärin Brigitte Knopf spannte einen großen Bogen und erklärte klug, aber einfach, was in der Klimapolitik schlecht läuft und was man besser machen müsste.

 

Das Pressestellen-Ranking:


1 – Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) 

2 – Institute for Advanced Sustainability Studies Potsdam (IASS)

3 – Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)

4 – Agora Energiewende

5 – Öko-Institut

5 – Wuppertal Institut 

7 – Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW Kiel)

8 – Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK)

9 – Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ)

10 – Ecologic Institut

11 – Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW Berlin)

Details zu Testkriterien und Punktegewichtung finden Sie hier.


Den vollständigen Pressestellentest mit allen Detailwertungen lesen Sie in der prmagazin-Ausgabe Februar 2020 (02/2020).


Die prmagazin-Ausgabe 02/2020 – darin unter anderem:

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Krisenkommunikation: 
Die klassische Toolbox hat ausgedient. Immer mehr Unternehmen digitalisieren ihre Krisen-PR.

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