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prmagazin

Redaktion

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01/2014

Pressestellentest: Luxusimmobilienmakler

Wohnraum schlägt Wohntraum

Wohnraum muss bezahlbar bleiben, fordert die deutsche Politik. Die von der
schwarz-roten Koalition geplante Marktregulierung betrifft auch teure Immobilien.
Im Pressestellentest wollten wir von den größten Luxusimmobilienmaklern
wissen, was sich nun für sie ändert.

Wohnen ist in Deutschland seit Monaten ein Politikum. Der Ruf nach bezahlbarem Wohnraum findet sich in vielen Parteiprogrammen und war in den Koalitionsverhandlungen ein prominentes Thema, etwa in Form der angekündigten Maklergebühr für Vermieter. Doch die Debatte über innerstädtische Mietexplosionen betrifft rein faktisch nur den kleineren Teil eines sehr großen Markts. Die geplante Regulierung hingegen wird sich wohl auf alle Segmente auswirken – auch auf das für Luxusimmobilien. Der erwies sich bislang als äußerst problemresistent: Trotz Finanzkrise haben viele Firmen in den vergangenen Jahren Rekordgewinne erwirtschaftet.

Bleibt das so, wenn die Politik eingreift? Im Pressestellentest haben wir bei den wichtigsten Vermittlern von Luxusimmobilien und, leicht abgewandelt, beim Immobilienverband Deutschland Fakten und Einschätzungen abgefragt.
 

 Die Testfragen:
1) Wie hoch waren Ihre Nettoumsätze bei Vermietung und Verkauf von Luxuswohnimmobilien im Jahr 2012? Welche Zahlen erwarten Sie für 2013?
2) Wie hat sich die Nachfrage nach Luxusimmobilien durch die Finanzkrise verändert? Wie stellt sich Ihr Unternehmen darauf ein?
3) Union und SPD haben sich Anfang November in den Koalitionsverhandlungen auf ein „Paket für bezahlbares Wohnen und Bauen“ geeinigt. Ein zentrales Element: Vermieter sollen künftig die Maklergebühr zahlen. Wie beurteilen Sie die geplanten Neuregelungen?
4) Wie wird sich der Markt für Luxusimmobilien nach Ihrer Einschätzung mittelfristig entwickeln? Welche Einflussfaktoren werden dabei aus Ihrer Sicht maßgeblich sein?


Das Ergebnis ist sehr durchmischt.
Die Pressestellen von Grossmann & Berger und Bauwerk leisten hervorragende Arbeit. Karla Fricke hält die Medienkontakte offensichtlich so exklusiv wie die angebotenen Immobilien. Man spreche nur mit handverlesenen Journalisten, heißt es aus der Firma, die sich den letzten Platz mit Duken & v. Wangenheim sowie Peters und Peters teilt.

Das Pressestellenranking

 Die Kriterien
 Grossmann & Berger Sehr gut: 168,5 Punkte (ungewichtet: 83)
 Bauwerk Sehr gut: 164 Punkte (ungewichtet: 80)
 Engel & Völkers Sehr gut: 162,5 Punkte (ungewichtet: 86)
 Aigner Immobilien Sehr gut: 160,5 Punkte (ungewichtet: 83)
 Aengevelt Gut: 141,5 Punkte (ungewichtet: 79)
 Dahler & Company
 Immobilien
 Katastrophal: 57 Punkte (ungewichtet: 38)
 von Poll Immobilien Katastrophal: 57 Punkte (ungewichtet: 38)
 Immobilienverband
 Deutschland
 Katastrophal: 52,5 Punkte (ungewichtet: 35)
 Duken & v. Wangenheim Katastrophal: 30 Punkte (ungewichtet: 20)
 Karla Fricke Immobilien Katastrophal: 30 Punkte (ungewichtet: 20)
 Peters & Peters
 Immobilien
 Katastrophal: 30 Punkte (ungewichtet: 20)

Den vollständigen Pressestellentest lesen Sie im Januar-Heft.

 

Anmerkung der Redaktion vom 24. Januar 2014:

Nicht unerwähnt bleiben soll aus Gründen der Fairness eine für alle Seiten unerfreuliche Premiere. Peters & Peters Immobilien ist im Pressestellentest der Luxusimmobilienmakler ohne eigenes Verschulden auf dem letzten Platz gelandet. Das hat eine gründliche Fehlersuche auf Seiten der Redaktion und des Unternehmens ergeben. Der Provider des Testers bestätigt zwar, dass die Test-Mails ordnungsgemäß versandt wurden. Geschäftsführer Olivier Peters kann aber ebenso überzeugend belegen, dass die Mails ihn nicht erreicht haben.

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