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prmagazin

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01/2014

Pressestellentest: Luxusimmobilienmakler

Antworten von Aigner Immobilien

1) Wie hoch waren Ihre Nettoumsätze bei Vermietungen und Verkauf von Luxuswohnimmobilien im Jahr 2012? Welche Zahlen erwarten Sie für 2013?

Für uns wäre wichtig zu wissen, wie Sie "Luxus" definieren? Auf dem Münchner Markt ist angesichts der hohen m²-Preise eigentlich alles, was wir in den guten und sehr guten Wohnlagen verkaufen und vermieten, Luxus! 2012 hatten wir einen Gesamtumsatz von 7.600.000 Euro, davon 400.000 Euro Vermietung. Für 2013 erwarten wir ähnliche Zahlen.

2) Wie hat sich die Nachfrage nach Luxusimmobilien durch die Finanzkrise verändert? Wie stellt sich Ihr Unternehmen darauf ein?

Die Nachfrage sowohl von Eigennutzern als auch Kapitalanlegern ist seit der Eurokrise spürbar gestiegen. Wir versuchen natürlich, so viele neue Verkaufs- und Vermietungsobjekte wie möglich zu akquirieren, denn die Nachfrage bei unseren Kunden nach hochwertigen Immobilien ist sehr hoch.

3) Union und SPD haben sich Anfang November in den Koalitionsverhandlungen auf ein "Paket für bezahlbares Wohnen und Bauen" geeinigt. Ein zentrales Element: Die Maklergebühr soll künftig der Vermieter zahlen. Wie beurteilen Sie die geplanten Neuregelungen?

Zum Thema Mietpreisbremse: Eine Stadt wie München braucht günstigen Wohnraum. Aber eine Preisbremse ist Planwirtschaft statt Marktwirtschaft! Sie bewirkt den Rückzug von Investoren vom Münchner Markt.
Zum Thema Bestellerprinzip: Die Ankündigungen der Arbeitsgruppen von SPD und Union sind im Moment lediglich politische Absichtserklärungen und werden in den nächsten vier Jahren erst noch einem demokratischen und parlamentarischen Verfahren unterzogen. Das Bestellerprinzip wurde nach meinem Dafürhalten moderater formuliert als in den Medien dargestellt. Laut dieser Formulierung können sowohl Vermieter als auch Mieter weiterhin als Auftraggeber auftreten. Ich denke, dass sich Mieter/ Vermieter durch das Bestellerprinzip künftig noch mehr Gedanken machen werden, welches Maklerunternehmen sie mit Ihrem Auftrag betrauen werden. Seriös und professionell arbeitende Makler müssen sich meiner Meinung nach gar keine Sorgen machen. Das Prinzip könnte dazu beitragen, bei Malern die Spreu vom Weizen zu trennen.

4) Wie wird sich der Markt für Luxusimmobilien nach Ihrer Einschätzung mittelfristig entwickeln? Welche Einflussfaktoren werden dabei aus Ihrer Sicht maßgeblich sein?

Luxusimmobilien werden von den Neuerungen im "Paket für bezahlbares Bauen und Wohnen" wenig betroffen, da diese Objekte ohnehin keine Rendite bringen und nur in Ausnahmefällen vermietet werden.

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