Detailinformationen

Autor

Redaktion

verfasst am

10.12.2019

im Heft

12/2019

Schlagworte

Pressestellentest, Pharmabranche, Pillenengpass, Verband Forschender Arzneimittelhersteller, Boehringer Ingelheim, Roche, AbbVie, Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie, Janssen, Johnson & Johnson, Lilly, MSD Sharp & Dome, Merck, GlaxoSmithKline, Sanofi, Pfizer, Bayer, Amgen, Bristol-Myers Squibb, Novartis

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Ausgabe 12/2019

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Pressestellentest

Lieferengpass? Fehlanzeige

(Illustration: paveu/Adobe Stock)


239 Medikamente sind in Deutschland derzeit nicht lieferbar. Der Pillenengpass wird nun zu einem politischen Thema. Im Pressestellentest wollten wir von den großen Pharmakonzernen in Deutschland und ihren Verbänden wissen, wie man das Problem in den Griff bekommen kann. Die Leistungen der Sprecher sind fantastisch – mit einer Ausnahme.

Das Phänomen ist nicht neu, aber die Situation hat sich verschärft. In Deutschland gibt es derzeit für 239 Medikamente Lieferengpässe. Industrie und Apotheken haben sich auf regelmäßige Gesprächsrunden geeinigt, um das Problem in den Griff zu bekommen. Für eine bessere Versorgung der Patienten fordern Unionspolitiker aber noch weitergehende Maßnahmen: unter anderem eine Ausweitung der Vorhaltepflicht für Arzneimittel und im Notfall ein Exportverbot für Präparate, bei denen ein Lieferengpass droht.


Der Testsieger: Jochen Stemmler,
Pressesprecher beim Verband Forschender Arzneimittelhersteller (vfa).


Doch welche Medikamente sind betroffen, und was sagen die Pharmakonzerne dazu? Halten sie den Aktionismus der Politik für sinnvoll, oder sehen sie andere Wege, um das Problem in den Griff zu bekommen? Im Pressestellentest haben wir die großen, in Deutschland tätigen Arzneimittelhersteller und ihre Verbände befragt. 

Auch wenn einige Pharmariesen gegenwärtig bestimmte Präparate nicht bereitstellen können – in der Medienarbeit gibt es praktisch keine Engpässe. Sämtliche Pressestellen liefern die gewünschten Antworten, ohne dass wir noch mal nachhaken müssen. Das gab es noch nie in unserem Test. Selbst die schwächeren Sprecher retten sich, indem sie auf ihren Verband, den vfa, verweisen.

Der vfa sichert sich nicht nur den Testsieg, sondern zieht mit seiner erstklassigen Arbeit das Ergebnis der gesamten Branche deutlich nach oben. Platz zwei holt Matthias Reinig für Boehringer Ingelheim – nicht nur für die durchweg hohe Qualität seiner Auskunft, sondern auch für seine Reaktionsgeschwindigkeit: Reinig beantwortet auf der Stelle am Telefon alle Fragen.

 

Das Pressestellen-Ranking:

 1 – Verband Forschender Arzneimittelhersteller

 2 – Boehringer Ingelheim

 3 – Roche

 4 – AbbVie

 5 – Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie

 6 – Janssen (Johnson & Johnson)

 7 – Lilly

 8 – MSD Sharp & Dome

 9 – Merck

10 – GlaxoSmithKline

11 – Sanofi

12 – Pfizer

13 – Bayer

14 – Amgen

15 – Bristol-Myers Squibb

16 – Novartis

Details zu Testkriterien und Punktegewichtung finden Sie hier.


Den vollständigen Pressestellentest mit allen Detailwertungen lesen Sie in der prmagazin-Ausgabe Dezember 2019 (12/2019).


Die prmagazin-Ausgabe 12/2019 – darin unter anderem:

Der Storyteller: Gerd Koslowski erklärt beim Düsseldorfer Handelskonzern Metro die Auflösung eines Konglomerats – ganz ohne Hexenwerk.

Unternehmens-Purpose: Bullshit oder Bingo? Bloß ein Buzzword oder echter Trend? Wie sich PR-Profis dem Thema nähern sollten.

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