Detailinformationen

Autor

Redaktion

verfasst am

09.03.2020

im Heft

03/2020

Schlagworte

Pressestellentest, Printverlage, Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger, BDVZ, Handelsblatt Media Group, Verband Deutscher Zeitschriftenverleger, VDZ, Bertelsmann, Gruner + Jahr, G+J, Spiegel-Verlag, Hubert Burda Media, Bauer Media Group, DuMont Mediengruppe, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Madsack Mediengruppe, Axel Springer, Funke Mediengruppe, Verlagsgruppe Ippen, Südwestdeutsche Medienholding, SWMH, Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck

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Ausgabe 03/2020

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Pressestellentest Printverlage

Licht und Schatten


Die Medienbranche steht seit Langem vor der Herausforderung, ihr Angebot ins World Wide Web zu transferieren. Was ist in den letzten Jahren in Sachen Digitalisierung passiert, und wie könnte die Zukunft aussehen? Das wollten wir im Pressestellentest von den deutschen Printverlagen wissen. Die Sprecher zeigen sich in der Stichprobe sehr unterschiedlich in Form.


Für die deutsche Verlagsbranche stellt die Digitalisierung
auch 2020 eine zentrale Herausforderung dar. Die Auflagen der Printprodukte sinken weiter, während sich im Digitalen noch immer nicht genügend Geld verdienen lässt. Immer mehr Verlage setzen auf Paid Content. Doch reicht das aus? Gibt es für Print überhaupt noch eine Zukunft? Das wollten wir im Pressestellentest von den deutschen Medienhäusern und ihren Verbänden wissen.


Die Testsiegerin: Anja Pasquay, Sprecherin des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV).

Das Ergebnis fällt unterm Strich durchwachsen aus. Viele Verlage verweigern eine Antwort. „Innerhalb des knappen Timings schaffen wir es leider nicht“, heißt es etwa bei Bauer Media. Die Pressestelle von Madsack antwortet erst nach Ablauf der Testwoche. Wieder andere schweigen sich ohne Angabe von Gründen komplett aus.

Ein Blick auf die oberen Ranking-Plätze zeigt einmal mehr, dass sich in der Pressearbeit der Griff zum Telefonhörer lohnt. Alle Testkandidaten, die das persönliche Gespräch suchen, um das Thema noch genauer einzugrenzen, liefern dann auch gute Antworten.

Besonders überzeugend: die Verbände und das Handelsblatt. Sie schaffen es, das komplexe Thema innerhalb der Testwoche pressefreundlich aufzuarbeiten. Hervorzuheben ist zudem, dass Handelsblatt-Geschäftsführer Gerrit Schumann als Einziger eine klare Prognose wagt.

 

Das Pressestellen-Ranking:


1 – Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV)

2 – Handelsblatt Media Group

2 – Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ)

4 – Bertelsmann (Gruner + Jahr)

5 – Spiegel-Verlag

6 – Hubert Burda Media

7 – Bauer Media Group

8 – DuMont Mediengruppe

9 – Frankfurter Allgemeine Zeitung

10 – Madsack Mediengruppe

11 – Axel Springer

12 – Funke Mediengruppe

13 – Verlagsgruppe Ippen

14 – Südwestdeutsche Medienholding (SWMH)

15 – Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck

Details zu Testkriterien und Punktegewichtung finden Sie hier.


Den vollständigen Pressestellentest mit allen Detailwertungen lesen Sie in der prmagazin-Ausgabe März 2020 (03/2020).


Die prmagazin-Ausgabe 03/2020 – darin unter anderem:

Der Teamplayer:
 Eike Kraft löst bei der Unternehmensberatung Roland Berger Disziplingrenzen und Hierarchien auf.

"Dann tut sich hier die Hölle auf": Oberstaatsanwalt Klaus Ziehe ist als Pressesprecher für die VW-Dieselverfahren zuständig.

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