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Ausgabe 04/2019

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Detailinformationen

Autor

Redaktion

verfasst am

05.04.2019

im Heft

04/2019

Schlagworte

Pressestellentest, Umwelt-NGOs, Deutscher Naturschutzring, DNR, Greenpeace, Campact, Naturschutzbund Deutschland, NABU, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, BUND, Robin Wood, Peta, Word Wide Fund For Nature, WWF, Deutsche Umwelthilfe, DUH

Pressestellentest

Grüne Gegenwehr


In dem Beitrag „Die grünen Warlords“ beschäftigte sich das manager magazin vom 24. Januar 2019 ausführlich mit den juristischen Auseinandersetzungen der Umwelt-NGOs.


Verbuchen Umwelt-NGOs ihre größten Erfolge nurmehr im Gerichtssaal? Im Pressestellentest haben wir die größten grünen Organisationen mit einem solchen Vorwurf konfrontiert. An den Leistungen der Sprecher kann sich manches Unternehmen ein Beispiel nehmen.


Schon der Titel war eine Kampfansage. „Die grünen Warlords“ überschrieb das manager magazin seinen angriffslustigen Artikel vom 24. Januar 2019. Darin heißt es: „Diesel, Kohle, Glyphosat – die Ökokrieger setzen Deutschlands Politiker und Manager unbarmherzig unter Druck.“ Und weiter: „Wie nie zuvor treiben die grünen Vorkämpfer Wirtschaft und Politik vor sich her. [...] Sie agierten juristisch und kommunikativ wie professionelle Unternehmen. [...] Dank richterlicher Assistenz können sie Einfluss entfalten, von dem die Ökoveteranen der 80er und 90er Jahre nur träumen konnten.“


Die Testsiegerin: Nina Slattery, Referentin für Presse und Kommunikation beim Deutschen Naturschutzring.

Tatsächlich erweckt die gegenwärtige Medienberichterstattung den Eindruck, dass viele Umweltorganisationen ihre größten Erfolge nicht mit Umweltschutzaktivitäten, sondern vor Gericht verbuchen. Nehmen juristische Auseinandersetzungen wirklich einen so großen Anteil an der NGO-Arbeit ein – oder ist das eine verzerrte Wahrnehmung? Das wollen wir im Pressestellentest von den neun größten, in Deutschland tätigen Umwelt- NGOs wissen. Und die liefern.

Die Presseabteilungen machen in unserer Stichprobe einen fantastischen Job. Sie zeigen sich genauso angriffslustig wie ihre Kritiker und leisten kräftig Gegenwehr, wenn man sie mit den Vorwürfen konfrontiert. Zweimal vergeben wir die Bestnote „Erstklassig“, viermal „Sehr Gut“. Wirkliche Ausfälle gibt es nicht. Die Deutsche Umwelthilfe verliert den Test bloß, weil sie es nicht schafft, rechtzeitig zu antworten.

Wie man es besonders gut macht, demonstriert Nina Slattery vom Deutschen Naturschutzring, die uns in Rekordzeit ein telefonisches Experteninterview vermittelt. Wieder einmal zeigt sich: Den Sieg holt im Pressestellentest oft, wer das persönliche Gespräch sucht.


Das Pressestellen-Ranking:

  1 – Deutscher Naturschutzring (DNR)

  2 – Greenpeace

  3 - Campact

  4 - Naturschutzbund Deutschland (NABU)

  5 - Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)

  6 - Robin Wood

  7 - Peta

  8 - Word Wide Fund For Nature (WWF)

  9 - Deutsche Umwelthilfe (DUH)

Hier geht es zu den Testkriterien.


Den vollständigen Pressestellentest mit allen Detailwertungen finden Sie in der April-Ausgabe des prmagazins.


Die prmagazin-Ausgabe 04/2019 – darin unter anderem:

Die Change-Managerin: Der PR-Posten bei Axa Deutschland war als Schleudersitz berüchtigt. Silvana Herold schaffte den Neuanfang.

"Wir haben jetzt ein Wachstumsthema": RWE-Kommunikatorin Stephanie Schunck über „Hambi“ und die grüne Zukunft des Energiekonzerns.

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