Detailinformationen

Autor

Sandra Middendorf

Freie Autorin

verfasst am

12.02.2020

im Heft

02/2020

Schlagworte

Fridays for Future USA, Joe Hobbs, Tourismuskampagne

Das aktuelle Heft
Ausgabe 02/2020

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Fridays for Future USA

How about local warming?

Bearbeitete historische Tourismusplakate sollen zeigen, wie der Klimawandel beliebte Urlaubsorte verändern wird.


Die US-Sektion der Klimabewegung Fridays for Future hat gemeinsam mit der Agentur Fred & Farid aus Los Angeles eine Tourismuskampagne gestartet. Das Ziel: Menschen für die lokalen Folgen des Klimawandels zu sensibilisieren. Das prmagazin hat den 16-jährigen FFF-Aktivisten Joe Hobbs zu der Offensive befragt.


Kalifornien in Flammen, Queensland ohne Korallen, Venedig unter Wasser und Zermatt ohne Schnee? Um auf die lokalen Folgen des Klimawandels hinzuweisen, hat die US-Sektion der globalen Klimabewegung Fridays for Future eine Kampagne gestartet. Dabei wurden vier historische Tourismusplakate mit einer neuen Botschaft versehen. Sie sollen zeigen, wie die genannten Urlaubsorte eines Tages aussehen werden, wenn der Klimawandel nicht gebremst wird. Die Botschaft darunter lautet: „You don’t believe in global warming? How about local warming?“ Diese oder ähnliche Plakate könnten demnächst auch in Deutschland zu sehen sein.

Joe Hobbs, 16 Jahre alt, ist Schüler an der Atholton High School in Maryland, USA. Seit September 2019 ist er bei Fridays for Future aktiv. Eine seiner Aufgaben ist die Pressearbeit.


prmagazin: Joe, wie kam es zu der Kampagne?

Joe Hobbs

Joe Hobbs: Die Idee kam von Fred & Farid. Im November vergangenen Jahres kam die Agentur per Mail auf uns zu und fragte, ob wir an solch einer Kampagne interessiert seien. Ich habe dann mit Jules Chaffiotte von FFF telefoniert und die Idee detaillierter besprochen. Dann habe ich unsere Community in den USA eingebunden und ausschließlich positive Reaktionen bekommen. Danach haben wir uns an die Umsetzung gemacht.

Wie läuft so etwas bei Euch? Habt Ihr ein Team für solche Aufgaben, oder hast Du allein mit der Agentur die Poster entwickelt?

Den Kontakt zur Agentur habe ich allein gehalten, insgesamt aber waren wir zu dritt. Die anderen beiden haben sich vor allem darum gekümmert, unsere landesweite Community mit einzubeziehen und deren Zustimmung einzuholen. [...] 

Dieser Text ist ein Auszug. Das komplette Interview mit Joe Hobbs lesen Sie in der Februar-Ausgabe des prmagazins.

Die prmagazin-Ausgabe 02/2020 – darin unter anderem:

Der Bauchmensch:
 Byung-Hun "Huni" Park will beim Digitalisierungsvorreiter Viessmann mehr Leidenschaft und Spaß in die Organisation bringen.

Krisenkommunikation: 
Die klassische Toolbox hat ausgedient. Immer mehr Unternehmen digitalisieren ihre Krisen-PR.

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