Detailinformationen

Autor

Daniel Neuen

Redakteur

verfasst am

01.12.2010

im Heft

12/2010

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Jahresrückblick 2010: BP

Die natürliche Grenze

Die Krisen-PR von BP nach der Explosion der Ölplattform Deepwater Horizon ist mies. (Foto: ddp)

Mit dem Unfall auf einer Ölplattform im Golf von Mexiko wird BP zum Buhmann. Auch die Kommunikatoren des Multis bekommen ihr Fett weg. Keine Frage: Die Briten machen bei der Krisen- PR viel falsch – vom Gefeilsche, wie viel Öl tatsächlich ins Meer strömt, bis zu peinlichen Auftritten des damaligen BP-Chefs Tony Hayward. Wer fair ist, muss aber anerkennen: Das Kernproblem ist nicht Kommunikation, es sind die schweren technischen Fehler. Die Bilder des unkontrolliert sprudelnden Gifts kann die Welt vom Wohnzimmer aus live verfolgen. Dagegen wäre wohl die beste Krisenkommunikation machtlos. Der Fall BP, wo Medienchef Andrew Gowers im November seinen Hut nimmt, zeigt die natürliche Grenze von PR auf: Sie verläuft dort, wo Fakten und vor allem Bilder ihre eigene, klare Sprache sprechen.

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