Detailinformationen

Autor

Christian Lawrence

Partner Brunswick, München

verfasst am

06.08.2018

im Heft

08/2018

Das aktuelle Heft
Ausgabe 08/2018

Zum Inhalt

Abos und Einzelhefte

Digitale Welten

Vorsicht, Stolperfallen


Digitale Kommunikation über Influencer ist die Zukunft. Idealerweise fließt dabei kein Geld, meint Christian Lawrence – im Interesse der Glaubwürdigkeit.

Das Versenden von Inhalten über YouTube, Instagram oder Twitter macht noch keine gute Kommunikation. Einmal weil Großunternehmen („den Konzernen“) nicht mehr das gleiche Vertrauen entgegengebracht wird wie früher – woran sie nicht unschuldig sind. Aber hauptsächlich weil die Empfänger unter „Content Schock“ (Klaus Eck) stehen, also mit unverlangt eingehenden Inhalten zu unpassenden Zeitpunkten überflutet werden. 


Christian Lawrence: "Auf lange Sicht halte ich die Zusammenarbeit mit unbezahlten Influencern für das ehrlichere und wirksamere Modell."





Viel besser ist das Influencer-Marketing, das heißt die gezielte Ansprache reichweitenstarker Menschen mit großer Glaubwürdigkeit. Die Logik: Wenn ich als Unternehmen einem Influencer einen Inhalt zuschicke, der ihn interessiert, habe ich eine große Chance, dass er mir antwortet, mich empfiehlt etc.

Als Unternehmen schafft mir das nicht nur Reichweite, sondern auch einen Haloeffekt in Bezug auf Glaubwürdigkeit. Viele Unternehmen kämpfen derzeit mit einem Recruiting- beziehungsweise Ausbildungsproblem, weil sie Kommunikatoren brauchen, die sich hervorragend in Fachdebatten auskennen, die Protagonisten/Antagonisten der relevanten Themen kennen und deren Motivstrukturen verstehen. 

Da sind wir schon beim Problem: den Belohnungsmechanismen. Hier hat die reine Lehre immer zwischen unbezahlter PR und bezahltem Marketing getrennt. Gilt das heute noch? [...]

Dieser Text ist ein Auszug. Wie Christian Lawrence diese Frage beantwortet und warum er die Zusammenarbeit mit unbezahlten Influencern für besser hält, lesen Sie in seiner Kolumne "Digitale Welten" in der August-Ausgabe des prmagazins.


Die August-Ausgabe 2018 ist da. Darin unter anderem:

Ignoranz der Macht: Kanzlerin Merkel hat sich isoliert und müsste sich neu erfinden, sagt WMP-Chef Michael Inacker im Interview.

Es lebe die Lehmschicht: Wie Führungskräftekommunikation in disruptiven Zeiten gelingt, zeigen speziell die großen Familienunternehmen.

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