Detailinformationen

Autor

Christian Zimmermann

Gastkolumnist

im Heft

10/2016

Messen

Real-interaktive Erlebnisse kreieren!

Für Messen ist die Digitalisierung nicht das Aus, sondern eine große Chance – wenn sie in eine umfassende digitale Strategie eingebettet sind. Ein Gastkommentar von Christian Zimmermann, CEO von Uniplan.

50.000 Digitalschaffende tummelten sich zur dmexco bei über 30 Grad in den Kölner Messehallen, im Kalender Termine mit der gesamten Twitter-Timeline. Größen der Digital Economy wie Twitter-CEO Jack Dorsey oder Snapchat-CSO Imran Khan schauten in der Domstadt vorbei (wenn auch in Dorseys Fall „nur“ via Videochat). Man kann mit Fug und Recht behaupten: Die Digitalisierung ist entscheidender Treiber der Messewirtschaft – und kein Abgesang, wie von vielen behauptet.

Messen wie dmexco oder Gamescom zeigen: Das individuelle Erlebnis und der persönliche Kontakt werden umso wichtiger, je mehr man im täglichen Geschäft auf virtuellen Austausch setzt. Messen schaffen den idealen Rahmen für etwas, das die Digitalisierung (noch) nicht vollends ersetzen kann: ein real-interaktives Erlebnis, das den Besucher in kürzester Zeit in eine auf seine Bedürfnisse ausgerichtete Markenwelt eintauchen lässt. Die reine Warenpräsentation hat längst ausgedient. Im Mittelpunkt steht entlang der Customer Journey vielmehr die Lebenswelt des Kunden, in der das Produkt mit allen Sinnen erlebbar gemacht wird. Und im Zeitalter des Internet of Things kennen wir das Bedürfnis der Kunden so genau wie nie zuvor.

Ein erfolgreicher Messestand bedient sich heute nicht nur selbstverständlich digitaler Elemente wie individuell konzipierter Apps, Multitouch-Produktinszenierungen oder Virtual-Reality-Elemente – es bedarf darüber hinaus einer umfassenden digitalen Kommunikationsstrategie, die bereits bei der Standkonzeption mitgedacht werden muss. Denn jeder Messeauftritt liefert über mehrere Tage exklusiven Marken-Content, der aus der Messehalle heraus einem noch viel größeren Zielpublikum zugänglich gemacht werden kann. Instagram Stories, Facebook Live, Snapchat und Co tragen Inhalte über den Besucher als Multiplikator in die sozialen Netzwerke – und das in Echtzeit. Voraussetzung ist, dass Inhalte ansprechend aufbereitet sind, Geschichten erzählen, überraschen, anecken – kurzum: Spaß machen.

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